Berichte von der Lesung in Hamburg

Rund um die SK-Buchtour in Deutschland

Moderator: Roland of Gilead

Berichte von der Lesung in Hamburg

Beitragvon theklaus » Mi 20.Nov.2013 18:56

Hier könnt ihr eure Eindrücke von der Lesung in Hamburg beschreiben
Bitte an dieser Stelle nur Berichte, KEINE Diskussionen.
Alles andere wird ohne Nachfrage von mir gelöscht.
Ich bin die Schildkröte, mein Sohn.
Ich habe das Universum erschaffen,
aber bitte mach mir daraus keinen Vorwurf,
ich hatte fürchterliche Bauchschmerzen.
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Re: Berichte von der Lesung in Hamburg

Beitragvon Schlurchi » Mi 20.Nov.2013 23:48

So, ich bin jetzt in meinem Hotelzimmer und versuche mich mal etwas runterzufahren, damit ich gleich noch etwas schlafen kann und Morgen bei der ML-Aufzeichnung nicht so arg zerknautscht aussehe.

Die "Lesung" war echt der Hammer. Stephen war super drauf, es wurde viel gelacht und ich hätte nie gedacht, dass dieser Erfolgsautor so bodenständig, natürlich und vor Allem so witzig ist. Es war einfach nur geil. Für mich als fast Fünfzigjährigen, der nicht so oft mit der englischen Sprache zu tun hat, war doch fast alles durchgängig zu verstehen. Die Organisation war schon aufgrund der nummerierten Sitzplätze als tadellos zu bezeichnen und das gesamte Personal im CCH war auch sehr nett. Es gab kein Gedränge, man konnte sehr gut sitzen und sehen und so stimmte auch das ganze Drumherum.

Signierte Bücher konnte erwerben, wer einen grauen Plastikverschluß an seinem "Stephen King Hamburg 20.11.2013"-Armbändchen hatte....und an dieser Stelle hätte ich fast vor Wut mein Mittagessen erbrochen...ich habe nämlich gar kein Bändchen erhalten :evil: !!! Somit nicht mal die Chance auf die richtige Farbe. Naja, um es kurz zu machen...ich habe gewartet bis alle "Grauen" ihr Buch abgeholt hatten und dann wurden die restlichen Bücher an die noch verbliebenen Interessierten verkauft...und so kann ich Morgen Nachmittag endlich ein vom KING signiertes Buch in mein Regal stellen :mrgreen: ....ein Traum wurde war und ich bin sehr froh, dass ich heute hier war.

Ein sehr gelungener Abend und nun freue ich mich noch auf Morgen früh. Mal sehen, wie diese Talkshow wohl so wird. Aber den heutigen Abend wird sie bestimmt nicht annähernd das Wasser reichen können, denke ich mal....aber warten wir mal ab.

So, Zeit für etwas Augenpflege
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Re: Berichte von der Lesung in Hamburg

Beitragvon Mystery » Do 21.Nov.2013 07:24

Wat genial!!!! Ohne große Erwartungen hin, einfach mal King live sehen - Wunsch erfüllt! :herz: Die Organisation war echt klasse, kann man nicht anders sagen, und als es dann vor Beginn noch so ein schickes Bändchen als Andenken gab - klasse! Das es damit noch was auf sich hat erfuhren wir erst am Ende der Lesung! Aber erst mal rein, Reihe 20 war noch nicht zu weit weg, ich konnte Herrn King noch gut sehen, habe aber bei der Lesung und dem Gespräch an sich doch meist auf die Leinwand geschaut. Wenn ich nicht grade Bilder gemacht habe - ohne Blitz jederzeit möglich, mit Blitz nur die "ersten 3 Minten bitte". Das klappte gut. Mein Englisch hält sich in ziemlich kleinen Grenzen, so habe ich wohl den ein oder anderen Satz verstanden, war dann aber doch über die Übersetzung dankbar. War echt toll, ich hab mich gefreut wie so eine kleine Schneekönigin - King live - wohoo!! :lach
Am Ende gab es dann die Mitteilung, wie es mit den signierten Büchern vor sich geht - jeder der an seinem Bädchen einen grauen Verschluß hatte konnte eines erwerben. Tja... Glück in der Liebe, Pech im Spiel oder wie heißt es immer so schön... aber - die Hoffnung stirbt zuletzt!! Also hab ich da einfach mal ein wenig herumgelungert, und am Ende war es dann so, das die übrig gebliebenen signierten Bücher auch an die mit weißem Verschluß (oder eben ganz ohne Bändchen :wink: ) verkauft wurden - Yes!! Ich habe eines!! Gott, was ein geiles Gefühl! *lach*
Bilder werden nach der Arbeit gesichtet, ich glaube sie sind recht gut. Schauen wir mal. :-P
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Re: Berichte von der Lesung in Hamburg

Beitragvon ilha » Do 21.Nov.2013 17:50

Zu erst muss ich mich nochmals bedanken, dass ich das Meet & Greet miterleben durfte. Danke! Außerdem bin ich froh, so nette und tolle Leute kennengelernt zu haben - Tiberius, Schnie, Kimsen, danke für den unvergesslichen Abend :)

Das M&G war einfach klasse, abgesehen von der nervosität. Als King dann kam, war alles sehr herzlich. Er hat jeden begrüßt. Als er mich umarmte, war ich überglücklich. Sehr freundlich und total angenehm, zudem gut organisiert. Echt top!
Herr King hat jeden ein Buch signiert und man konnte sich auch kurz unterhalten. Zusätzlich konnte man Fotos machen.
Ich muss sagen, ich war total überrascht, wie freundlich und nett er ist.

Anschließend ging es zur Lesung, Reihe 5, Klasse Plätze. King hat unrecht, wenn er sagt, er sei kein guter Entertainer, er war einfach spitze. Es hat Witze gemacht und war ganz natürlich, hat Anekdoten erzählt und war einfach aufgeschlossen. Ein außergewöhnliches Erlebnis.
Ich bin echt froh, diesen schönen Tag erlebt zu haben, es war unvergesslich und kaum zu beschreiben.

Ich freue mich auf alle weiteren berichte.
Liebe Grüße
ilha
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Re: Berichte von der Lesung in Hamburg

Beitragvon Tiberius » Do 21.Nov.2013 18:34

Man sollte bei so einer Tour nicht die Berichte von vorherigen Standorten lesen. Das macht nur nervös. Vom Chaos beim Eintritt war die Rede, von schlechter Sicht und so. Was sollte das also in Hamburg werden. Die kriegen ja nichtmal so ein kleines Orchesterhaus gebacken ... Doch die Vorängste sollten sich so rein gar nicht bestätigen. Ganz im Gegenteil.

Jeder, der Mitarbeiter, mit denen wir es zu tun hatten, war sehr angenehm. Freundlich und vor allem hilfsbereit stand man uns zur Seite. Vor allem am Anfang als wir erstmal schauen mussten, wo wir hingehörten. Es gab Armbändel für uns - ganz wie bei den tollen Festivals - damit wir VIPs nich noch ein signiertes Buch bekommen würden und man uns im Vorfeld schon erkennen kann. Dann hieß es warten, schließlich waren wir im Voreifer fast 30 Minuten zu früh. Obwohl sich der Herr Co-Admin erfolgreich getarnt hat, hat man uns dennoch erkannt. Dem T-Shirt sei zum ersten Mal gedankt. An dieser Stelle viele liebe Grüße an Kimsen und Ilha. Mit euch hat es gleich nochmal so viel Spaß gemacht und ich fand es extrem klasse, euch beide kennenlernen zu dürfen. Obwohl ich mir nicht so ganz sicher bin, ob das unserer Nervosität geholfen oder eher geschadet hat, großartig war es trotzdem :P

Um 18.30 durften wir dann in den extra eingerichteten Bereich hinter der Bühne für das Meet & Greet. Wer erwartet hat, dass auch in Hamburg Teppiche an den Wänden hängen ... die waren wohl noch nicht geliefert. Es war ein echter Backstagebereich. Dennoch nochmal mein Dank an Heyne. Man hat sich sehr schön um uns gekümmert. Es gab zu Trinken und Kleinigkeiten zu essen. Da es Wein gab, erklärt sich wahrscheinlich, warum man über 18 sein sollte...

Inzwischen wuchs unsere kleine Fangruppe auf fünf kurz darauf auf sieben an. An dieser Stelle Grüße an Natascha, Nicole und Simon, die alle drei versprochen haben, sich spätestens heute hier anzumelden. Wenn Natascha nicht vorher an einem Herzkasper gestorben ist, heißt das :mrgreen:

War alles ziemlich bumms, als ER um 19:00 kam und durch die Reihen schritt. Er hatte wohl noch den Faux Pas von München und den dazugehörigen Fan im Kopf, denn er war schon zu seiner zweiten Runde aufgebrochen, als man ihn unterbrach. Irgendwie muss ihm mein T-Shirt schonmal begegnet sein, denn sein Spruch war 'Cool shirt!' Finde ich auch. Ist ja schließlich das von stephen-king.de.
Ein paar Damen kamen in den Genuss, ihm sehr nah zu mommen, denn von nackten Schultern begeistert fing der Meister plötzlich an zu umarmen. Ich habe Nataschas schwaches Herz oben erwähnt. Die Umarmung hat sie nicht wirklich beruhigt.

Nach seiner greet-runde dann das fast genauso wichtige. Er habe nur Zeit für ein Autogramm und es kann keine Widmung geben. Die Mehrheit - noch mit der Schüttelhand in Paralyse - gab keinen Widerstand. Warum auch, schließlich kam man ihm so noch sehr nah, denn gegen Photos hatte er auch nichts einzuwenden.

Er nahm sich reichlich Zeit. Ein kleiner Plausch hier und da, ein Foto nach dem anderen. Alles unaufgeregt und freundlich. Man hatte dann auch nichts mehr gegen meine Kamera, obwohl es bei der Anmeldung noch ein striktes Nein gab. Stephen King verzaubert halt doch.

Was sagt man zum Meister, wenn man dran ist? Eine gute Frage soll es sein, keine die er bestimmt schon hundertmal gehört hat. Jemand der vor mir dran war bekam die Bestätigung, dass Cell (dt. Puls) nun doch wirklich verfilmt wird. Bei meiner kam er dann doch ganz kurz ins Straucheln. :mrgreen: Dass er einen Charakter aus Doctor Sleep schonmal benutzt hat, wusste er selbst angeblich gar nicht mehr. 'But yeah, we could say they are relatives'. Smalltalk ganz so, als hätte er ebensoviel Spaß an der Sache wie wir. Der kleine zarte hinweis auf eine enzyklopädie mit noch mehr von dem zeug konnte so also auch noch angebracht werden bevor es zum Fotomachen ging.

Einer von Kings Bodyguards entwickelte sich im laufe der Aktion mehr und mehr zum Fotograf für die Gäste. Ihm wurden die Apparate einfach in die Hand gedrückt und er zielte wohl mehr oder weniger begeistert auf die Fans und King. Ich hoffe, bei den anderen gab es bessere Bilder. Die mit meiner Kamera gemachten waren grausig. Aber halb so wild. Danke an alle, die den Moment für mich aufgenommen haben und mitgeholfen haben, das fotografieren lange herauszuzögern um Kings Arm auf den Schultern ausgiebig genießen zu können.

Das Ganze muss wohl etwa dreißig Minuten gedauert haben als uns die stets freundlichen Damen des Heyne-Verlags auf unsere Plätze baten. Zu der Zeit wurden auch die Ränge gefüllt, so dass man einen Eindruck bekam, wie viel die mehr als 3.000 Teilnehmer wirklich waren. Es waren wohl noch 20 bis 30 Karten an der Abendkasse über, aber alles in allem glaube ich, dass die vom Veranstalter prognostizierten Zahlen mehr als erreicht wurden.

Nachdem unsere kleine Gruppe von sieben Zusammengefundenen festellen durfte, dass Parkett Mitte wirklich Parkett MITTTE bedeutet, brauchte es einfach eine Frischluftpause. Selbst auf dem Weg dorthin kam man nicht ungesehen an Forenmitgliedern von s-k.de vorbei. Vielleicht war es doch gut, kein schwarzes Shirt anzubieten...

Während das Licht ausging, dann noch ein wenig Starrummel in unserer Nähe. Markus Lanz, der King ja am 21. in seiner Sendung hatte, nahm sich Zeit, besuchte mit seiner Frau?bestenFreundin die Show und saß eine Reihe vor uns. Aber das wurde egal, als der Moderator auf die Bühne kam.

Es werde ein vorrangig englischsprachiger Event warnte Ingo Zamperoni uns. Offiziell, weil so viele Fans aus dem Ausland da waren - Polen, Schweden und Italien wurden genannt - , inoffiziell glaube ich, weil er nicht soviel auf einmal übersetzen wollte.

Nach einer Minute, die er dazu nutzte die Nutzung von Kameras und Mobiltelefonen zu erklären, bat er Steve auf die Bühne. Er mag zwar ängstlich und schüchtern sein, aber den Applaus genoss er dennoch sichtlich.
Als Pressefotograf hat man nicht viel Zeit. Ein paar Minuten mit und ohne Buch in den Händen und das war's mit dem Blitzlichtgewitter. 'Theymake great christmas presents' gab Steve den Journalisten auf den Weg bevor er sich in das Gespräch stürtzte.
Ich mag nicht alles wiedergeben, denn die Fragen die gestellt wurden, sind schon an anderen Stellen bei anderen Veranstaltungen gefallen. Dennoch war es großartig. Stephen ist, obwohl er selbst behauptet schüchtern zu sein, mit einem gewissen Talent zum Entertainment ausgestattet. Er ist witzig und geduldig, auch als ihm der Moderator das eine oder andere Mal ins Wort fällt. Er hat sich auf Deutschland vorbereitet, das merkt man ihm an.

So kann er sich einen Seitenhieb auf die deutschen Romantitel nicht verkneifen. Ob Patrick Niemeyer in seinem Sitz bei der Erwähnung des Dunkler-Turm-Zyklus zusammengezuckt ist? Ich dachte ich hab auch ein leises Wimmern zwei Reihen hinter uns vernommen wo der Redaktionsleiter, der für die Kingpublikationen verantwortlich war saß.
Allerdings gibt es auch Lob. "Es" klinge viel bedrohlicher als "It". Und auch "Doctor Sleep" ist ganz cool.

Seine Lesung war wie zu erwarten. Großartig und bewegend. Er erzählte die Geschichte von Charlie Hayes' Ableben, die beschreibt, warum Dan Torrance Doctor Sleep genannt wird. Sehr bewegend wie ich finde, weil man ihm anmerkt, welche Stimmung er beim Schreiben im Sinn hatte.

Das macht David Nathan später genauso. Seine Stelle ist Danny Torrances Aufwachen in Wilmington, seinem Tiefpunkt als Alkoholiker. David Nathan war für mich eine persönliche Überraschung. Dass Danny wie Johnny Depp klingt, funktioniert ziemlich prima. Dass Nathan Berliner ist, hört man dann nach der Veranstaltung als er sich sehr freundlich mit den paar verbliebenen Fans unterhält. Schade, dass ich mit dem Medium Hörbuch nichts anfangen kann.

Nach weiteren Fragen, welche der Moderator aus Tweets und Facebookmeldungen bekam, gab es auch für das Publikum die Möglichkeit. Dies ist mein einziger Kritikpunkt an dem großartigen Abend. Drei Fragen durfte man stellen. Nachdem der Moderator durch seine Fragen einen der großen Plottwists so gut wie spoilerte und einen weiteren einfach so herausplapperte, durften nur drei Teilnehmer fragen stellen.

Die erste habe ich bereits wieder vergessen. Die zweite war von einer jungen Autorin, die durch ihn mit dem Schreiben begann und wissen wollte, ob es ihm bewusst sei, dass er viele Autoren motiviert und inspiriert hatte. Die dritte war ausgiebig überlegt worden. Welche Verfilmung seiner Werke gefällt ihm besonders? Die Favoriten wurden von ihm genannt. Green Mile, Shawshank Redemption (deutscher Titel, Herr Moderator, ist "Die Verurteilten") und so weiter. Er hoffe auf ein Verschwinden der Fortsetzungen von Kinder des Zorns, oder wenigstens auf Crossoverkämpfe gegen Chucky und Freddy Krüger.

Nach einer viel zu kurzen Zeit war es das auch schon. Unter tosenden standing ovations ging King von der Bühne und wir von Dannen nur um vor dem CCH dann noch auf weitere Forenmitglieder zu treffen. Ich muss ehrlich gestehen, ich hab die Übersicht nicht mehr, wer eigentlich wer war, aber irgendwie wollte man noch trinken gehen ... als ob die Lesung vorher nicht schon bewegend genug gewesen war :mrgreen: Hoffe, ihr hattet Spaß und seid gut ins Bett oder Heim gekommen. Ich habe verzichtet. Wenn um kurz nach fünf die Bahn gen Süden geht, sollte man aufs Trinken verzichten. Leider!

An dieser Stelle nochmals Dank an Alle, die das möglich gemacht und begleitet haben. Es war super organisiert, deutlich entspannter und lustiger wie gehofft und trotz dem kleinen Wehrmuttropfen meiner eigenen Blödheit ein absolut unvergesslicher Abend!
Tiberius
 

Re: Berichte von der Lesung in Hamburg

Beitragvon Tiberius » Do 21.Nov.2013 18:35

Klaus, es gibt eine Zeichenbegrenzung auf 10.000? Sauerei! :P
Tiberius
 

Re: Berichte von der Lesung in Hamburg

Beitragvon ilha » Do 21.Nov.2013 18:43

@ Tiberius:
die erste Frage war die der jungen Autorin, die zweite war, ob King bewusst die Verbindungen zum DT schafft, die dritte war die Filmfrage
:)
ilha
 

Re: Berichte von der Lesung in Hamburg

Beitragvon Tiberius » Do 21.Nov.2013 18:58

Aaaah, stimmt! Danke dir :) Genau, die Frage, ob er bewusst in der Geschichtensammlung 'Atlantis' Querverweise auf den Dunklen Turm gelegt hat, oder ob es Zufall war. Ich wusste, dass ich die Frage auch beantworten könnte :mrgreen:
Tiberius
 

Re: Berichte von der Lesung in Hamburg

Beitragvon theklaus » Do 21.Nov.2013 19:44

Schaut mal hier:
http://www.abendblatt.de/video/video_abendblatt_tv/
weiss nicht wie lange es genau geht, probiere es gerade irgendwie runterzuladen :?
Ich bin die Schildkröte, mein Sohn.
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Re: Berichte von der Lesung in Hamburg

Beitragvon Shining Jack » Do 21.Nov.2013 19:47

Hallo,
hier ist der bericht des Hamburger Abendblattes

http://www.abendblatt.de/kultur-live/ar ... -King.html

es geht 16:42 min.
"Es sind 106 Meilen bis Chicago, der Tank ist voll, wir haben ein halbes Päckchen Zigaretten, es ist dunkel und wir tragen Sonnenbrillen!" (die Blues Brothers)

:bluesbrothers:

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Re: Berichte von der Lesung in Hamburg

Beitragvon Shagrath » Do 21.Nov.2013 22:46

Ich war in München und in Hamburg. Nach dem chaotischen Einlass in München war hier genau das Gegenteil der Fall: Man konnte schon vor Einlass ins Gebäude und dort im Warmen warten. Als dann der eigentliche Einlass begann, lief alles ganz entspannt und gemütlich ab, jeder hatte ja seinen festen Sitzplatz.

Den Moderator kannte ich nicht, und er war zwar nicht schlecht, konnte aber dem großartigen Denis Scheck (dem Moderator in München) nicht das Wasser reichen. Während dieser Kings Antworten gekonnt und umfassend ins Deutsche übersetzte, hat der Hamburger Moderator Kings Aussagen nur ganz knapp zusammengefasst und dabei (meinem Empfinden nach) auch einiges falsch übersetzt und hinzugedichtet. Positiv war dagegen, dass die beiden Moderatoren recht unterschiedliche Fragen gestellt haben und es dadurch wenig Überschneidungen zwischen München und Hamburg gab.

Interessant fand ich, dass sich King der dämlichen deutschen Titel bewusst ist ("Heyne has a proclivity for one word titles" – bei dieser Gelegenheit habe ich auch gleich ein neues Wort gelernt). Er meinte aber auch, die Tatsache, dass er hier wäre, sei (zum Teil) Heyne zu verdanken. Daher möchte ich an dieser Stelle dem Heyne-Verlag dafür ein Lob aussprechen. Noch besser wäre es allerdings gewesen, wenn sie King auch noch eine Autogrammstunde in Deutschland abgerungen hätten.

Am Schluss wurde dann bekannt gegeben, dass alle diejenigen ein signiertes Buch kaufen können, deren Armbändchen einen grauen Verschluss hat. Das Dumme war nur: ich hatte überhaupt kein Armbändchen bekommen! Ich war stinksauer. Eine CCH-Mitarbeiterin hat mir dann bestätigt, dass erst 10 bis 15 Minuten nach Einlass damit begonnen wurde, die Armbänder auszugeben. Ich weiß nicht, wer das verbockt hat, Heyne oder das CCH, aber durch diesen Fehler wurden ausgerechnet die treuesten Fans, die als erste beim Einlass waren, getroffen. Zum Glück habe ich dann noch eines der nicht abgeholten signierten Bücher ergattert, so dass der Abend einen versöhnlichen Ausklang hatte.
Shagrath
 

Re: Berichte von der Lesung in Hamburg

Beitragvon forrester82 » Do 21.Nov.2013 23:10

Hier mal ein Bericht, von einen Lesungs-Neuling:

Wir waren zu dritt. Meine Frau, eine gute Freundin und meine Wenigkeit.

Wir waren gegen 18:30 im "ersten" Wartebereich und ich glaub die ersten "Hardcore"-Fans waren auch schon da. Ich schätze so 50-100 Leute. Leider konnte ich kein "Stephen-King.de" T-Shirt entdecken, bei dem ein oder anderen habe ich vermutet ihn/sie von dem ein oder anderen Bild aus der Forums-Galerie zu kennen, aber da war ich doch zu feige zu fragen (das Problem hatte ich später am Abend nochmal :oops:)

Was ich dann lustig fand, kaum kamen die "uniformierten" setzte sich die Traube Richtung Rolltreppe in Bewegung, nur bekamen die erst mal ihre Einweisung.

Anschließend wurde man "kurz" in 2 Klassen unterteilt :) . Meine Frau & Ich hatten "normale" Karten und unsere Freundin ein Online-Ticket. Wir durften Rolltreppe fahren und sie musste Treppen steigen. Dennoch war sie vor uns oben.

Dann das übliche, Garderobe abgeben und den Wartebereich erobern. Da kam auch schon der Mann, der Leben verändern konnte, leider hat er meines nicht verändert. Ich hab leider kein graues Armband bekommen.
Ich fand das aber etwas unorganisiert, denn er fragte uns noch mehrmals und man hätte locker 3 Bänder ergattern können (vllt. auch das erhoffte graue)
Was mir persönlich nicht gefallen waren die Kamera-Teams und ihren "tiefgreifenden" Fragen aller "Warum bist du hier?" "Welches ist dein Lieblingsbuch?"

Nachdem wir endlich unsere Plätze gefunden hatten (wir saßen erst falsch) stieg bei mir die Aufregung. Meine Frau hatte den Auftrag Bilder zu machen, ich war irgendwie zu hippelig und grinste die ganze Zeit nur. Ein paar Bilder gefallen mir sehr gut, obwohl sie nicht aus der ersten Reihe sind.

Dann ging es mit etwas Verzögerung los. Nach einer kurzen "Einweisung" Stand er endlich da, THE KING. Mich hat es in dem Moment nicht mehr auf den Sitz gehalten. Der Rest wurde schon ausgiebig beschrieben :).

Mir sind nur noch 2-3 kleinere negative Dinge aufgefallen.

Ein Übersetzungsfehler des Moderators der schon gravierend war, meiner Meinung nach.

King meinte (Sinngemäß) das es ehrfürchtig (oder überwältigend) ist, vor so vielen Fans zu stehen, der Moderator übersetzte das dann zu "demütigend".......

Die Aktion mit den Fragen fand ich auch nicht so toll. Erst die üblichen Standard-Fragen vom Moderator und nur 3 Fan Fragen, aber egal.

Mein persönliches Highlight, neben der Tatsache das ich in einen Raum mit Stephen King bin, war der Auftritt von David Nathan. Ich bin nicht so der Hörbuch-Fan und hatte ihn bisher noch nicht gehört, aber als er dann anfing vorzulesen, lief mir ein Schauer über den Rücken.

Werde mir nun wohl mal das ein oder andere von ihm gelesene King-Hörbuch kaufen.

Ich wollte dann eigentlich zum Stand gehen und darauf hoffen doch noch ein signiertes Buch zu bekommen, als ich die Massen in den doch recht kleinen Bereich sah kamen wieder meine 2 Probleme hoch (Massen von Leuten und meine kindische Schüchternheit) :asdf: .

Aber egal, ich freu mich Stephen gesehen zu haben.

Wir haben den Tag dann gemütlich an der Hotelbar ausklingen lassen. :valantines:
10(40) :grinsking:
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Re: Berichte von der Lesung in Hamburg

Beitragvon Mystery » Fr 22.Nov.2013 07:14

Shagrath hat geschrieben: Eine CCH-Mitarbeiterin hat mir dann bestätigt, dass erst 10 bis 15 Minuten nach Einlass damit begonnen wurde, die Armbänder auszugeben. Ich weiß nicht, wer das verbockt hat, Heyne oder das CCH, aber durch diesen Fehler wurden ausgerechnet die treuesten Fans, die als erste beim Einlass waren, getroffen.


Das war tatsächlich ein wenig blöde gemacht, sie hätten die Bänder gleich beim Karten kontrollieren ausgeben sollen. Aber das die ersten alle kein Band hatten, stimmt nicht, ich war eine der ersten mit oben im Wartebereich, und wurde dann auch zweimal angesprochen, ob ich schon ein Band hätte. Ich denke, das war in dem Moment einfach Glück - ob man einem Bandverteiler über den Weg lief oder nicht.
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Re: Berichte von der Lesung in Hamburg

Beitragvon Stockerlone » Fr 22.Nov.2013 11:32

Ja,..... die Armbänder.
Ich hatte natürlich auch nur ein Loser-Armband. :lol:
Von vielen anderen Lesungen bei denen ich war, wusste ich aber das es sehr oft nicht abgeholte
signierte Bücher gibt, deshalb habe ich mit Mr.RabbitTrick und Medi natürlich gewartet, und wir 3 haben alle noch eines der nichtabgeholten Sig. Dr. Sleep bekommen.
Ich habe mich dann sogar nochmal angestellt, dem Mädchen genau vor mir wurde dann aber gesagt das keine mehr übrig sind... Aber immerhin ein sig. Doctor Sleep...

Habe jetzt so mit 20-25 Leuten gesprochen die bei der Lesung in HH waren,(die Hälfte davon habe ich bei der Lesung verpasst zu treffen :schuettel: ) aber absolut niemand, auch nicht aus der Polen Gruppe hatte ein Gewinner-Armband.
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Re: Berichte von der Lesung in Hamburg

Beitragvon Schnie » Fr 22.Nov.2013 19:32

Shagrath hat geschrieben: Interessant fand ich, dass sich King der dämlichen deutschen Titel bewusst ist ("Heyne has a proclivity for one word titles"


Hätte Heyne wohl besser darauf verzichtet, ihm ein Buch mit seinen deutschen Covern zu schenken. Er hat es sich anscheinend auch angeschaut :P

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