Buch vs Film (King)

Alles um King das sonst nirgendwo reinpasst

Moderator: Schnie

Beitragvon MercuryX » Sa 10.Mär.2007 19:24

Pennywise1993 hat geschrieben:Shining ist das einzigste Buch wo es andersherum ist! Der Film war auf jedem Fall besser!!!


Die Shinning-Verfilmung finde ich auch gut, aber besser als die Buchvorlage finde ich den Film nicht. Schon weil sich Stanley Kubrick nicht an die Romanvorlage hält. Und das Remake hat mich auch nicht gerade vom Hocker gehauen.

Die Verfilmungen von Es, Green Mile, Misery und die Verurteilen sind sicher gleichwertig, aber Filme die besser als das Buch sind fallen mir so spontan nicht ein.
MercuryX
 

Re: Buch vs Film (King)

Beitragvon monika » Mi 02.Jan.2008 13:04

Ich finde immernoch dass die bücher besser sind als die Filme.
(Ausnahmen bestätigen die Regel)
monika
 

Re: Buch vs Film (King)

Beitragvon darkpet666 » Mi 02.Jan.2008 19:50

Ich sag mal so: Wenn die Verfilmung eines Buches nicht eins:eins mit dem Buch übereinstimmt, dann kann man keinen Vergleich anstellen. Kubricks Shining kann man nicht mit dem Büchlein vergleichen, da es ein anderes Thema behandelt. King schreibt über Wahnsinn im besonderen mit Bezug auf Alkoholismus. Kubrick sieht nur das Hotel und das Thema Alkohol tritt nur kurz auf. Es muss ja nicht genau eins:eins sein ;) aber das Thema, Figuren und die Handlungsstränge müssen identisch sein.
darkpet666
 

Re: Buch vs Film (King)

Beitragvon TJL64 » Do 29.Mai.2008 21:07

Ich finde das kein Film so gut ist wie das dazugehörige Buch. Eigene Fantasie ist immer besser als die von Regisseuren vorgegebenen Scenen
TJL64
 

Re: Buch vs Film (King)

Beitragvon Coco » Fr 30.Mai.2008 08:16

Also, ich habe dazu auch meine eigene Philosophie:
Es gibt gute Verfilmungen, was nicht heißt, daß es auch ein guter Film ist; und es gibt schlechte Verfilmungen, was nicht heißt, daß es auch ein schlechter Film ist.

The Green Mile ist eine der wenigen Filme, wo ich der Meinung bin, daß es sowohl eine gute Verfilmung als auch ein guter Film ist.

Dreamcatcher ist meiner Meinung nach als Verfilmung weniger gelungen (war aber schlicht und ergreifend auch nicht machbar), aber als Film absolut gelungen. Sofern man vorher das Buch gelesen hat und weiß um was es geht.

Dolores war als Verfilmung auch nicht gerade der Bringer, fand ihn aber als Film absolut super. Zugegebenermaßen gefiel mir aber das Buch nun so überhaupt nicht.

Running Man: als Verfilmung definitiv eine Katastrophe. Als Arnie-Streifen hingegen wohl gar nicht mal so übel. Wobei ich sagen muß, daß das der erste (und letzte) Arnie-Streifen war, den ich gesehen habe, da er es mit dieser Rolle bei mir gnadenlos vergeigt hatte. :mrgreen:

The Stand: Mag als Verfilmung auch nicht ganz so gut gelungen sein (wobei ich nicht weiß, wieviel bei der deutschen Fassung rausgeschnitten wurde) ist aber als Film an sich (wenn man sich denn alles hintereinander anschaut) durchaus gelungen.

Dead Zone:
1. Verfilmung: Mit Christopher Walken natürlich genial. Wie ich finde auch recht nah an der Originalstory.
2. Verfilmung: Die Serie. Hatte ich schon so meine Bedenken. Erst recht, da ich in der Hauptrolle nunmal Mr. Walken (der übrigens verdammt gut tanzen kann) gesehen habe. Wenn auch nicht mehr sehr nah an der Vorlage (man könnte auch sagen: Lichtjahre entfernt), so doch absolut sehenswert.

Shining:
1. Verfilmung: Naja, einer der wenigen Filme, wo ich Jack Nicholson auch als Fehlbesetzung betrachte. Irgendwie hatte ich so in Erinnerung, daß Jack Torrance von dem Hotel besessen war. Nicholson kriegt irre verdammt gut hin, aber besessen irgendwie nicht.

2. Verfilmung:
Hat mir schon besser gefallen. Auch wenn es nicht mehr so nahe an der eigentlichen Geschichte war, so hat es mir als Film doch sehr gut gefallen.

Über die merkwürdigen "Kinder des Zorns"-Verfilmung oder Mangler usw. muß man ja nun wirklich nichts sagen. War eben einfach nur billig.

Es:
Auch wenn es mal wieder eigentlich eine schlechte Verfilmung war (bei der Buchvorlage ja auch nicht wirklich einfach) fand ich doch, daß es eine gelungener Film war. Es wurde alles nötige reingepackt und die Darsteller waren auch klasse gewählt.

Friedhof der Kuscheltiere:
So süß!!! Also der kleine Gage. Vor allem, als er seiner Mutter mit einem "o-oh" die Hauptschlagader durchtrennt. Sehr gelungen! War übrigens auch die erste King-Verfilmung, die ich gesehen habe, kurz nachdem ich FdK auch als erstes Buch von King gelesen hatte. Sehr schön. Finde ich sowohl als Verfilmung, als auch als Film sehr gelungen.
Tschüssi
Coco :silly:

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Re: Buch vs Film (King)

Beitragvon Schollenberg » Fr 30.Mai.2008 10:05

Coco hat geschrieben:Also, ich habe dazu auch meine eigene Philosophie:
Es gibt gute Verfilmungen, was nicht heißt, daß es auch ein guter Film ist; und es gibt schlechte Verfilmungen, was nicht heißt, daß es auch ein schlechter Film ist.


So ein Satz vor dem zweiten Kaffee? Trotz der Verwirrung meine Zustimmung. Obwohl leider die Mehrheit überwiegt, bei dem Film und Verfilmung mies sind.

The Green Mile ist eine der wenigen Filme, wo ich der Meinung bin, daß es sowohl eine gute Verfilmung als auch ein guter Film ist.


Ja, weil sowohl der Autor als auch der Regisseur und Drehbuchautor ihr Handwerk verstehen. Darabont hat aus einem großartigen Roman durch nur leichte Änderungen den Stoff sogar noch besser gemacht. Ebenso ist es bei "Die Verurteilten". Auch hier wieder das Werk Darabonts. Dass es ein grandioser Film ist wird wahrscheinlich niemand anzweifeln. Ist es eine gute Verfilmung? Ich denke schon, denn wie auch bei "The Green Mile" hat Darabont dadurch den Film noch besser gemacht.

"Der Nebel" wäre für mich ein Fall, wo es zwar eine gute Verfilmung ist, aber der Film an sich ein wenig schwächelt. Er wirkt manchmal zu überdreht.

Dreamcatcher ist meiner Meinung nach als Verfilmung weniger gelungen (war aber schlicht und ergreifend auch nicht machbar), aber als Film absolut gelungen. Sofern man vorher das Buch gelesen hat und weiß um was es geht.

Zum Teil stimme ich dir zu. Die Verfilmung ist so rein gar nicht gelungen. Aber der Film leider auch nicht. "Hat sich stets bemüht" gilt wohl für Lawrence Kasdan.

Aber, bevor ich meine Meinung zu allen Filmen schreibe, zum Anfang zurück: Ja, es gibt Verfilmungen, die keine großartigen Filme sind. Und es gibt Filme, die zwar einem Kingfan die Fäuste ballen lassen, aber Kritiker durchaus positiv ansehen. Ich würde es gern erweitern: Es gibt darüberhinaus auch noch ein paar Juwelen, die alle ins Schwärmen bringen und die traurige große Anzahl, die genau das Gegenteil sind.
Schollenberg
 

Re: Buch vs Film (King)

Beitragvon Goldjunge » Mi 15.Okt.2008 20:18

Buch oder Film, was ist besser, das ist als würde man Äpfel mit Birnen vergleichen. Die Frage, die man stellen sollte, ob das Buch dem Film in irgendwelchen Aspekten gerecht wird.

Es handelt sich um zwei völlig verschiende Ausdrucksformen, die mit völlig anderen Mitteln sich an den Betrachter oder Leser wenden.

Ich halte nichts von eins zu eins Umsetzungen von Büchern in Filmen, das kann einfach nicht gutgehen. Wenn ich einen eine King-Verfilmung sehe, erwarte ich das auch nicht, sondern eine mehr oder wenige freie Interpretation des Stoffes mit den Mitteln des Films. Bislang habe ich ehrlich gesagt noch keine King-Verfilmung gesehen, die mir rein gar nicht gefallen hat. Ich betrachte es dann wirklich als Film und habe nicht dauernd das Buch - Kapitel für Kapitel - im Hinterkopf.

Allerdings bin ich auch der Meinung, dass es ratsam ist, vorher das Buch gelesen zu haben, weil dies für die Beurteilung der Frage, welche Facette des Buches der Film herauskristalisiert oder besonders herauskristalisiert, wichtig ist. Nur so kommt man in meinen Augen in den Genuss des Films. Andernfalls kann es sein, dass sich einem die "künstlerische" Intention bzw. die Herangehensweise an eine Interpretation vollständig verschließt.

Kurzum, nicht immer ist es empfehlenswert, den Film regelrecht am Buch zu messen. Solche Vergleiche scheitern in meinen Augen und werden dem Film oftmals nicht gerecht.

Ich bin auch der Meinung, dass es für den Macher eines Films durchaus legitim ist, die Geschichte hier und da ein wenig zu ändern bzw. nach seiner Intention anzupassen. Das ist allerdings eine sehr sensible Geschichte und am Ende wird jeder selbst beurteilen, ob er dadurch die Intention des ursprünglichen Autors verändert hat. Das sollte nämlich nicht geschen. Insofern denke ich auch, dass King sehr wohl genau weiß, wem er seinen Stoff anvertraut bzw..

Um einen Vergleich anzustrengen: Manchmal kommt es mir so vor, wie ein durch einen Kupisten verändertes Foto. Ein solches Bild kann ein Bild in bestimmten Aspekten in einem schärferen oder auch vertrackteren und sogar facettenreicheren Licht erscheinen lassen.
Goldjunge
 

Re: Buch vs Film (King)

Beitragvon Leonie11 » So 22.Mär.2009 12:25

Die Bücher sind meistens besser. Das sagen aber alle. Im Film ist einfach zu wenig Zeit, um die Emotionen der Figuren wiederzugeben. Bei Stephen King denken auch viele über sich selber nach, ohne das man es sieht. Das kann kein Film so gut rüberbringen.
Leonie11
 

Re: Buch vs Film (King)

Beitragvon steini » Mo 10.Aug.2009 13:03

Das sehe ich genau so , auserdem sind die Bücher meist zu umfangreich um sie in ein "Normalen" Film zu packen .
Bei den meisten müsste man schon eine Trilogie alla Herr der Ringe daraus machen.
Am besten fangen wir mit ES an und machen gleich mit DT weiter .
steini
 

Beitragvon Sydney » Mo 10.Aug.2009 20:42

Ich bevorzuge eindeutig die geschriebene Variante. Bücher sind meist viel detailierter und Filme schaffen es oftmals einfach nicht das Feeling des (gleichnamigen) Buches aufzugreifen. Abgesehen davon hat man von den Romanen auch mehr, da es in der Regel ja etwas länger dauert, bis man damit durch ist. :wink: :P
Sydney
 

Re: Buch vs Film (King)

Beitragvon M-O-N-D » Do 13.Aug.2009 18:24

Eindeutig Buch. Man kann seine Fantasie ausleben. Wie sehen die Figuren aus? Wie die Landschaften? Man schafft sich beim Lesen eine eigene Welt.
M-O-N-D
 

Re: Buch vs Film (King)

Beitragvon Kurt Barlow » Di 08.Sep.2009 11:05

Ich bevorzuge auch die Bücher von King, doch das ein oder andere mal musste ich schon sagen, dass mir ein Film besser gefallen hat als die Vorlage. Das war beim Musterschüler so (Die Novelle fand ich gegen Ende viel zu übertrieben), bei Die Verurteilten und... ja... auch bei The Shining von 1980. So sehr ich auch der allgemeinen Meinung beipflichte, dass Kubrick nur mit dem Kopf und nicht mit dem Herzen bei seiner Sache ist, hat er für mich das notwendigste aus dem Buch kompakt gemacht und visuell beindruckend auf Film gebannt. Die Vorlage fand ich auch so schon manchmal sehr zähflüssig, dementsprechend fand ich dann auch Kings sinnfreien Versuch, ein Remake zu bastelt. *gähn*
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Re: Buch vs Film (King)

Beitragvon Billybumbler » Do 15.Apr.2010 17:20

Ganz meine Meinung!Der Musterschüler und die Verurteilten sind grandios als Verfilmungen!The Shining war für mich nicht ganz so toll aber die Neuverfilmung ist ne glatte 6,dann lieber Kubrick.
Billybumbler
 

Re: Buch vs Film (King)

Beitragvon Echtzeit » Fr 16.Apr.2010 13:55

Frank Darabonts( The Green Mile,..Die Verurteilten,..und Der Nebel)seine Verfilmungen sind für mich durchaus gelungen,schau sie mir immer wieder gerne an,aber an das geschriebene Buch und die freigesetzte Fantasie kommt kein Film an.....
Echtzeit
 

Re: Buch vs Film (King)

Beitragvon Julikäfer » Do 17.Jun.2010 23:03

Die Bücher sind immer viel besser.
Ich schau mir zwar auch gerne die dazugehörigen Verfilmungen an, aber bin dann meistens enttäuscht, weil in meinem Kopfkino alles ganz anders ausgesehen hat.
Julikäfer
 

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