Buch vs Film (King)

Alles um King das sonst nirgendwo reinpasst

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Beitragvon Mystery » Sa 04.Sep.2004 21:12

Hm, wenn ich ein Buch gelesen habe, und dann den Film dazu sehe, dann habe ich eigentlich keine Hoffnung, das der Film großartig wird... weil das Buch halt einfach komplexer ist wie ein 2, oder 3 stunden Film! Natürlich gibt es Ausnahmen, wo der Film dann doch super gut ist, aber dann "fehlt" doch immer noch was, was im Buch steht. Manchmal hole ich mir auch ein Buch, nachdem ich den Film gesehen habe, dann weiß ich aber von vornerein, das ich mehr Infos kriege wie aus dem Film...
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Beitragvon MercuryX » So 05.Sep.2004 19:15

Ich bin immer froh, dass zwischen dem Buch und dem Film eine gewisse Zeitspanne ist. So sind die Unterschiede nicht all zu krass.
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Beitragvon Dancing Turtle » Fr 01.Okt.2004 09:55

Es ist richtig dass manche Filme wirklich sch**ße sind (Rasenmähermann....), manche Filme können nix werden (Tommyknockers...) doch ich finde es gibt auch gute Filme, wie Das Geheime Fenster oder Thinner, dass bei Thinner das Ende verändert wurde finde ich sogar klasse.

Es ist klar dass man die Filme nie so machen kann, wie die Bücher. Es muss Veränderungen geben um es zu einem guten Film zu machen (wobei der Film dann nicht unbedingt auch gut ist....). Deshalb denke ich man sollte es wie Stephen King sehen - Shining ist einer guter Film, als Film aber nicht als Buchverfilmung....

Ne kleine Trennung sollte schon sein, wenn man sich einen Film anseht sollte man eher versuchen, die Vorstellungen zurückzuschrauben, sich zurückzulehnen und den Film zu genießen - dass ist doch der Sinn des Filmes. Danach kann man sich dann drüber aufregen, doch wenn der Film einen positiv berührt hat, aber es fehlen viele Sachen vom Buch - ist der Film dann schlecht?

Kein einfaches Thema!
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Beitragvon Heiger » Fr 01.Okt.2004 10:18

Your Majesty hat geschrieben: ..., doch wenn der Film einen positiv berührt hat, aber es fehlen viele Sachen vom Buch - ist der Film dann schlecht?


Ganz bestimmt nicht! Es ist halt bei Verfilmungen von Büchern, die man schon gelesen hat immer problematisch, weil man sich zu der Geschichte eben sein eigenes Bild gemacht hat. Manchmal decken sich meine Vorstellungen mit der Film-Umsetzung recht gut (Needfull Things, Dolores, Green Mile z. B.), viel häufiger jedoch passt es aber nicht ganz zusammen. Das muss einen Film nicht unbedingt schlechter machen und für jemanden, der das Buch nicht kennt ist er vielleicht sogar absolut Klasse. Ich messe den Film halt dann an meinen Vorstellungen von der Romanvorlage ... deshalb haben es King-Verfilmungen bei mir meist relativ schwer! 8)

Deffinitiv besser als das Buch ist für mich daher lediglich die Carrie-Verfilmung :!:
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Beitragvon skasperl » Fr 01.Okt.2004 10:26

auf jeden fall immer zuerst das buch lesen - danach den film anzusehen ist entscheidungssache. ich seh mir alle filme an, damit ich dazu auch meine meinung abgeben kann. meist ist das buch wirklich um längen besser - ausnahmen sind vielleicht psycho, bei dem buch und film ähnlich genial sind und rosemary's baby, wo film und buch ident sind. ebenso bei sturm des jahrhunderts...

-skasperl
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Beitragvon Dancing Turtle » Fr 01.Okt.2004 10:28

Klar, King zu verfilmen ist auch wirklich nicht einfach! Ich würds nicht machen wollen.

Ich find Der Fluch als Film besser.... Carrie hab ich den Film nur häppchenweise gesehen deshalb kann ich mich dazu nicht äußern. Aber als Filme an sich sind sie meistens nich schlecht (außer jetzt Kinder des Mais (Zorns) usw.).

Es isch halt immer so ne art Zwieschpalt...
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Beitragvon Zar » Fr 01.Okt.2004 10:29

für mich ist eine der Besten Verfilmungen bisher Sie gewesen (Mysery), ich habe mir die weibliche Hauptfigur auch ungefähr so vorgestellt :)
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Beitragvon Dancing Turtle » Fr 01.Okt.2004 10:31

Gut zu Wissen das Sturm des Jahrhunderts als Film nicht viel anders ist, aber sehen möchte ich ihn trotzdem noch.
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Beitragvon AQ2 » Fr 01.Okt.2004 10:43

Also die Bücher fand ich alle super. Bei Kurzgeschichten sind vielleicht paar dabei die nicht so gut waren, aber man hatte nicht das gefühl das sie langweilig währen.

Bei Filmen die von Büchern verfilmt wurden, gibt es nur zwei die ich nicht so toll fand das ist ES und Tommyknockers. Bei allen anderen Filmen muss ich sagen, das sie mir gefallen haben.

Doch die Bücher sind tausendmal besser zu lesen. Da muss man seine Phantasie anstrengen. Und kann sich sein eigenes Bild machen.

bis bald :lernen:
Wünsche allen Stephen King Fans noch einen schönen Tag.

Aktuelles Buch: Stephen King - ES :lernen:
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Beitragvon Heiger » Fr 01.Okt.2004 10:44

Zar hat geschrieben:für mich ist eine der Besten Verfilmungen bisher Sie gewesen (Mysery), ich habe mir die weibliche Hauptfigur auch ungefähr so vorgestellt :)


Richtig, Kathy Bates hat die Annie hervorragend verkörpert. Was der Vorteil bei dieser Verfilmung gegenüber dem Buch war: Man musste nicht immer den "Mysery-Groschenroman-Käse" lesen, das hat mich beim (ansonsten genialen) Buch unheimlich genervt ...
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Beitragvon Mick » Mo 04.Okt.2004 01:51

Ich würde sogar sagen, dass "Misery" als Film besser ist. Ist aber wohl eine Ausnahme (und nicht nur bei King).
Vieles von King ist schwer zu verfilmen weil es im Kopf passiert, aber wichtiger als die Handlung 1:1 wiederzugeben finde ich, dass die Atmosphäre eines Buches erhalten bleibt.
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Beitragvon susa » So 24.Okt.2004 17:13

Da kann ich sogar ganz pauschal sagen das meiner Meinung nach Bücher immer besser sind als Filme. Selbst bei schlechten Büchern ist das so, denke ich.
Beim Lesen entsteht doch ein FIlm im Kopf, und kein richtiger FIlm kann da mithalten, vor allem weil man doch ganz persönliche eigene Vorstellungen von den Charakteren hat, die selten mit dem übereinstimmen was man im Film geboten kriegt- selbst wenn sich die Besetzung als ideal erweißt.
Zwar gibt es Verfilmungen, deren Qualität beinahe an die des Buches ranreicht ( z.b.: Sleepers), natürlich auch von King (Die Verurteilen oder The Green Mile, Misery oder Dolores), aber generell zieh ich das Buch dem FIlm immer vor.
susa
 

Beitragvon MPretender » Mo 25.Okt.2004 00:07

Generell kann ich auch sagen, dass ich die Bücher besser finde. Ich könnte jetzt auch keinen Film nennen, den ich besser als das Buch fand.
Vorallem finde ich, dass die Emotionen der Charaktere im Buch wesentlich besser rüberkommen, als es je in einem Film zu machen wäre.
MPretender
 

Beitragvon Macabros » Mo 25.Okt.2004 02:52

Also mir ist ein Buch auch lieber als der zugehörige Film. Die Bilder, die in meinem Kopf entstehen sind tausendmal schöner/besser und können gar nicht verfilmt werden. Außerdem finde ich Bücher lesen viel "privater" als Filme schauen... ich kanns lesen wann und wo ich will und vorallem kann ich das Tempo selbst bestimmen, in dem ich die Geschichte in meinem Kopf wachsen lasse.
Trotzdem seh ich auch gerne Filme und versuche auch mir alle King-Verfilmungen anzusehen. Wirklich sehenswert find ich (bis jetzt) aber nur Stand by me, Die Verurteilten, Green Mile und Shining (beide Versionen).
Auch wenn ich ein Buch gelesen hab und begeistert war, konnte mir der Film davon nie was kaputtmachen, egal wie schrottig der war. Daher würd ich mir sogar eine Dark Tower Verfilmung ansehen, wenns eine gäbe.

Mac
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Beitragvon turm_junkie » Mo 10.Okt.2005 17:50

meiner meinung nach sind die king bücher um einiges besser als die jeweiligen verfilmungen, in einem film kann man einfach nicht alles so rüberbringen wie in nem buch ... ist ja klar
doch es gibt ein paar filme, die ich als wirklich gut gelungen anseh
green mile
die verurteilten (gibts da überhaupt ein buch von? :eek13: )
und vll noch misery

außerdem kann man bei büchern seine eigene fantasie spielen lassen :wink:
turm_junkie
 

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