Muss man sich schämen?

Alles um King das sonst nirgendwo reinpasst

Moderator: Schnie

Ist es euch peinlich in der Öffentlichkeit King zu lesen?

Nein, überhaupt nicht. Ich bin sogar stolz drauf, ein King Leser zu sein! :-)
401
82%
Nein, eigentlich normalerweise nicht.
80
16%
Naja, schon ein bißchen. Ich lese immer so, dass man das Cover meines Buches nicht sehen kann.
3
1%
Ja. Ich versuche, es zu vermeiden. Aber manchmal les ich doch im Bus oder in der Schule... .
3
1%
Ja, sehr. Ich lese King Bücher nur zuhause, wo mich keiner sehen kann.
4
1%
 
Abstimmungen insgesamt : 491

Re: Muss man sich schämen?

Beitragvon flo flagg » Di 18.Sep.2012 23:44

Ich habe bis jetzt auch keine negativen Erfahrungen gemacht was Stephen King angeht.Mein bester Freund Andy ist sogar ziemlich beeindruckt von meiner Stephen King Buchsammlung,obwohl er selber kein grosser Leser ist.
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Re: Muss man sich schämen?

Beitragvon Jack Sawyer » Mi 19.Sep.2012 19:30

Wieso sollte man sich schämen zu lesen ? Ich finde die Menschen die nicht lesen (egal welcher Autor oder Genre), sind zu bedauern. In meinen nun 43 Lenzen habe ich viele schöne Bücher gelesen und jede Menge Menschen getroffen, deren Satz es war "Ich warte bis es verfilmt wird", denen entgeht meiner Meinung jede Menge Kopfkino.
Es werden zwar etliche Bücher verfilmt, aber zum großen Teil ist es im Vergleich zum Buch sehr ernüchternd, wenn man das Ergebnis sieht.

Darum immer schön lesen, auch wenn es S.King ist :nice:

P.S. meine erste Begegnung mit dem Meister war der erste Abdruck in Fortsetzung im Stern von "Friedhof der Kuscheltiere" (Anfang der 80er), seit dieser Zeit fragte meine Familie immer bei einem Bücherwunsch "Muss es den wirklich wieder ein Buch von S.King sein" und ich sage bis Heute nur : JA !!!! :mrgreen:
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Re: Muss man sich schämen?

Beitragvon Sententia » Mi 24.Okt.2012 13:24

Es war mir, bis ich diese Diskussion gesehen habe, gar nicht bewusst, dass es diese Problematik gibt. Bzw. dass Stephen King von vielen so verachtet wird. Ich dachte mir eher, dass die Leute das toll finden, wenn sie sehen, dass jemand etwas liest von dem die meisten nur ein paar verfilmte Klassiker kennen.

Da habe ich mich mehr geschämt Harry Potter zu lesen (wenn ich mal nicht die Adult-Ausgabe hatte) weil die Cover so extrem kindisch aussahen.

Natürlich gibt's immer "Mädchen" die die Nase ob so vieler grausamer Details rümpfen - aber so "mädchenhaft" zu sein sollte eher die beschämen als mich ... so sehe ich das zumindest :lach
Zuletzt geändert von Sententia am Mo 05.Nov.2012 13:41, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Muss man sich schämen?

Beitragvon ElenaScript » Di 30.Okt.2012 20:50

Ich wusste bis jetzt auch nicht, dass es Fans gibt, die sich dafür schämen...
Wir haben auch mal im Englischunterricht (so in der 9. oder 10. Klasse) "One for the Road" gelesen; unser Lehrer hat dafür extra gewartet, bis es schneit :lol:
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Re: Muss man sich schämen?

Beitragvon Lex o'Dim » Di 30.Okt.2012 21:37

Hätte auch nicht gedacht, dass es Leute gibt, die sich dafür schämen, ein King-Fan zu sein :?
Ich wünschte echt, wir würden mal was von King lesen.
Aber ich weiß, dass er bei vielen Nicht-Fans große Vorurteile hervorruft. Leider. Dabei sind einige Geschichten richtig poetisch :D
Lex o'Dim
 

Re: Muss man sich schämen?

Beitragvon flo flagg » Mi 31.Okt.2012 00:59

Den zweiten Satz versteh ich jetzt nicht so ganz,Lex.
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Re: Muss man sich schämen?

Beitragvon Lex o'Dim » Mi 31.Okt.2012 08:37

ElenaScipt hat geschrieben, sie hätten was von King in der Schule gelesen. Ich wünschte, wir würden sowas mal machen...
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Re: Muss man sich schämen?

Beitragvon moonbeam » Di 08.Jan.2013 21:31

NEIN.

Ich gehe mit meiner Sucht offen um :nice: , und ich glaube außerdem daran, dass man Vorurteile nur dadurch besiegt, dass man offensiv damit umgeht. Und zu seinen Überzeugungen muss man stehen!

Das Problem ist halt wirklich, dass viele Leute King nur mit den Filmen assoziieren, und viele von denen waren halt wirklich schlecht. :schuettel:
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Re: Muss man sich schämen?

Beitragvon Jehane » Do 04.Apr.2013 15:23

moonbeam hat geschrieben:Ich gehe mit meiner Sucht offen um :nice: , und ich glaube außerdem daran, dass man Vorurteile nur dadurch besiegt, dass man offensiv damit umgeht.

Richtig. Man kann erst dann beurteilen, ob etwas gut oder schlecht ist, wenn man's gelesen (oder gesehen) hat. Deswegen hab ich mir Anfang des Jahres ja auch "50 Shades of Grey" angetan. Meine Güte. Ich hab in meinem Leben ja schon viel gelesen, und es war auch das ein oder andere Buch dabei, das ich nicht so toll fand, aber sowas Grottiges ist mir mein Lebtag noch nicht untergekommen. Aber immerhin weiß ich jetzt, worum's da geht - den Hype kann ich halt noch immer nicht nachvollziehen. Und hätte es den Schrott nicht als eReader gegeben, hätte ich mir das nie im Leben angetan; das wäre mir einfach zu peinlich gewesen, mit dem TB in der Straßenbahn zu sitzen *eek*
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Re: Muss man sich schämen?

Beitragvon bio_keks » So 12.Mai.2013 12:29

Also ich schäme mich nie dafür, dass ich Stephen King lese. Ich habe grundsätzlich immer ein King Büchlein bei mir und in der Schule auch immer auf dem Tisch liegen. Ich werde eher dafür bewundert, dass ich so viel lese :P Und selbst wenn sich jemand was "dummes" darüber denkt oder sagt wäre es mir auch egal, mir macht es ja schließlich Spaß zu lesen, vorallem King.
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Re: Muss man sich schämen?

Beitragvon Walter_Brennan » Fr 02.Aug.2013 15:49

Gibt es eigentlich irgend etwas, wofür man sich schämen muss, wenn man selber davon überzeugt ist? Soll ich ein Buch lesen, nur weil es momentan ~in~ ist, bei den Topp-Seller-Listen ganz vorne steht, und alle darüber reden, dieses Buch mich aber überhaupt nicht interessiert? Ich kenne einige, die genau das machen, nur um "mitreden" zu können. Das gilt aber doch für so vieles: in der Mode, bei Autos, oder Handys... wenn man nicht mit der Herde läuft, kriegt man evtl. schiefe Blicke oder eine spitze Bemerkung.
Wir haben einige Sachen im Bücherschrank, die sich nicht jeder reinziehen würde - darunter eben auch viele Kings. Bei Besuchen von Freunden/Verwandschaft muss ich dann schon ab und zu hören:"Lest du auch mal was anständiges, oder nur dein Horror und Fantasyzeug?" Dann zeig ich die Kochbuchabteilung und schon hat man wieder gemeinsamen Gesprächsstoff :wink:

Ein schönes Wochenende

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Re: Muss man sich schämen?

Beitragvon Emanuel » Mi 23.Okt.2013 19:29

Schämen wegen Stephen King? Niemals im Leben! Wer in meine Wohnung kommt, muss an meinen Regal vorbei und da sieht man für was ich stehe^^
Es gibt viele die lese, die machen sich übers lesen lustig. Die anderen lesen Lyrik vom feinsten und belächeln Stehen King. Ich sag mir: Egal, ich lese das was mir am besten gefällt.
Emanuel
 

Re: Muss man sich schämen?

Beitragvon stoppoker » Do 31.Jul.2014 17:22

Ich habe mittlerweile 2-3 Gespräche in der Straßenbahn, Bus etc. gehabt über King, die waren aber alle nicht so enthussisstisch wie ich es war, sondern eher kühl und abgeklärt. Ein paar Gespräche hatte ich auch wegen Zamonien-Bücher (Walter Moers) auch sehr genial!

Außerdem habe ich immer schon nach dem Spruch gelebt 'Ist der Ruf mal runiert lebt es sich ganz ungeniert'
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Re: Muss man sich schämen?

Beitragvon Kurt Barlow » Do 31.Jul.2014 17:56

Ich kann mich an ein Vorstellungsgespräch erinnern, dass ich mal in der Bibliothek der Freien Uni zu Berlin hatte. Wie es denn so typisch ist, hat man mich nach meinen Lesegewohnheiten gefragt, ferner auch nach meinem aktuellen Schmöcker. Da es gerade in dieser Zeit veröffentlicht wurde, erzählte ich den Damen und Herren von "Love" und meiner generellen King-Sympathie. Das entlockte dem Gesprächsführer ein mitleidiges Lächeln; er schaute hilfesuchend zu seinen Kollegen links und rechts und nach einer kurzen, peinlichen Stille kam er auf das nächste Thema zu sprechen.
Im Nachhinein ist mir das eigentlich relativ egal, aber ich wurde da im Endeffekt nicht angenommen. Ob das an King lag? :roll: :D
I think I'm a Bananatree! :urgs:

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Re: Muss man sich schämen?

Beitragvon Shining Jack » Fr 01.Aug.2014 10:30

Hi Kurt,
das lag "sicherlich nicht" an King :-D
Wenn ich früher gesagt habe ich lese King, dann war es tatsächlich so, das ich mitleidiges Lächeln geerntet habe. Aber den meisten habe ich dann
"Frühling, Sommer, Herbst und Tod" in die Hand gedrückt und schon haben die meisten zugegeben, das sie das nicht von King erwartet haben.
Nicht das viele danach weiter King gelesen hätten :-), aber mittlerweile hat er doch einen gewissen Standard bei den Leuten erreicht.
Nur muss ich bei mir mittlerweile feststellen das King nicht mehr so stark schreibt wie in den 70 er und 80er. Aber, Gott sei Dank, ist das
geschmackssache und über Geschmack kann man nicht streiten.
"Es sind 106 Meilen bis Chicago, der Tank ist voll, wir haben ein halbes Päckchen Zigaretten, es ist dunkel und wir tragen Sonnenbrillen!" (die Blues Brothers)

:bluesbrothers:

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