gute musik= tot?

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Beitragvon allgood » Di 13.Jul.2004 15:30

....gute musik wird niemals sterben!!!
"Kopf klar. Mund geschlossen. Sieh viel. Sag wenig."
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Beitragvon Mystery » Di 13.Jul.2004 16:33

Amen! :lily:
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Beitragvon Mukky » Di 13.Jul.2004 17:59

@julia "gute musik ist geschmackssache" ist natürlich nicht alles was aus diesem thread hervorgegangen ist und ich glaub man kann mit fug und recht behaupten das eine Band die 20 Jahre (jaja 5 jahre pause :blbl:) durchgehalten hat (auch ohne den internationalen markt also nur mit deutschen fans) durchaus respekt verdient hat und so schlecht nicht sein kann...

dasselbe gilt für die toten hosen...
ich mag anspruchsvolle musik aber manchmal brauch man einfach songs die einfach nur rocken ("zu spät")
mit den scorpions geb ich dir voll und ganz recht

achja zum schluss remember at Rammstein...

mfg.Mukky
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Beitragvon MercuryX » Di 13.Jul.2004 20:39

julia hat geschrieben:Es ist ja nun mal fakt das die schlechtesten Bands aus Deutschland kommen.

Ich finde es gibt auch eine menge gute deutsche Bands. Nur singen die wenigsten deutsche Texte. Da fallen mir dann nur die Toten Hosen und Westernhagen ein. Evt. noch Grönemeyer, aber der nuschelt mir zu sehr.

Welche deutsche Rockband ich wirklich spitzte finde sind "Fury In The Slaughterhouse" - aber die singen englisch.
MercuryX
 

Beitragvon torsten » Di 13.Jul.2004 21:52

Naja, ein Hauptgrund, warum es so wenig "deutsche" (also mit deutschen Texten) Rockbands gibt, ist sicherlich die Tatsache, dass Englisch einfach sowas wie die Universalsprache im R`n`R geworden ist. Stört mich eigentlich auch nicht weiter - und ich bin froh, wenn`s denn mal wieder eine wirklich gute Band aus deutschen Landen gibt (kommt ja nicht soo oft vor, Xandria waren, glaub ich, die letzten, aber ich kann mich auch täuschen) und daher freue ich mich auch mit den Die Happys, Guano Apes, H-Blockx und natürlich Rammsteins für jeden Erfolg im In- und Ausland.
torsten
 

Beitragvon HohePriesterin » Mi 14.Jul.2004 09:44

Nee gute Musik stirbt nicht aus. Aber ich muss zugeben das ich was Musik angeht ziemlich out bin. Viele der im Radio gespielten Interpreten kenne ich gar nicht. Ist das jetzt gut oder schlecht?

Ich bleibe einfach bei den Sachen die ich schon vor 10 Jahren gehört habe und bleibe einfach dabei.

Was mir nicht gefällt, ob neu oder alt, höre ich mir erst gar nicht an.

Ich bin ja so out.... :roll: tragisch aber wahr....
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Beitragvon skasperl » Mi 14.Jul.2004 09:51

Bangor hat geschrieben:.
Es "GIBT" gute Musik in Deutschland ! Man muss sie nur suchen (und dann auch unterstützen), weil sie unterdrückt wird !!

Wenn allerdigs "GUT" mit "INTERNATIONAL ERFOLGREICH" gleich gesetzt wird, ja dann müssen wir den Begriff "GUT" neu definieren.

Bild

@julia: ausserdem sind die ärzte nicht ganz so schlecht, wie du schreibst. die musik ist durchaus nicht mehr nur 3-akkorde-punk und die arrangements sind tw. mit bis zu 30 spuren aufgezeichnet. serh gutes beispiel ist die solo-lp von farin urlaub 'endlich urlaub'. reinhören!

-skasperl
skasperl
 

Beitragvon Dolores » Mi 14.Jul.2004 10:57

@ julia , du darfst nicht alle Texte von den Ärzten ernst nehmen , schließlich singen sie auch " Männer sind Schweine" .
Gut die neuste CD ist nicht grad der Renner, das geb ich zu , früher waren sie besser . Wenigstens covern sie nicht und haben ihren eigenen Stil .
Dolores
 

Beitragvon skasperl » Mi 14.Jul.2004 11:36

www.reinhrad-mey.de hat geschrieben:Zur Blütezeit der Fast-Food-Zivilisation,
Der Einheitsmeinung, der Geschmacksautomation,
Der Plastikgefühle und der High-Tech-Lust,
Der Wegwerfbeziehung mit dem Einweg-Frust,
Zur Zeit der Fertigträume aus der Traumfabrik,
Der Micky-Maus-Kultur und der Steckdosenmusik.

Da lob‘ ich mir ein Stück Musik von Hand gemacht,
Noch von einem richt‘gen Menschen mit dem Kopf erdacht,
‘ne Gitarre, die nur so wie ‘ne Gitarre klingt,
Und ‘ne Stimme, die sich anhört, als ob da jemand singt.
Halt ein Stück Musik aus Fleisch und Blut,
Meinetwegen auch mal mit ‘nem kleinen Fehler, das tut gut,
Das geht los und funktioniert immer und überall,
Auch am Ende der Welt, bei Nacht und Stromausfall!

Wenn der große, wilde Rock‘n Roller rockt und rollt,
Mit der Wahnsinnslasershow über die Bühne tollt,
Wenn die Lautsprecher dröhnen und das Hallendach schwingt,
Daß mir der Bruch raustritt und die Brille springt,
Dann denk‘ ich d‘ran, daß, wenn jetzt jemand an der Sich‘rung dreht,
Der Rockstar mucksmäuschenstill, lammfromm und im Dustern steht.

Wenn ich den Selbstentwerter im Omnibus
Nicht bedienen kann und wieder schwarzfahr‘n muß,
Wenn die Wasserwerke mir den Hahn zudreh‘n,
Weil ich‘s nicht lerne, die Computerrechnung zu versteh‘n,
Wenn ich einseh‘n muß, ich krieg‘ den HiFi-Turm nicht an,
Weil ich die Einschaltautomatik nun mal nicht einschalten kann.

Bis zum Tag, an dem man mich wegrationalisiert,
Oder als nicht programmierbar einfach aussortiert,
Wenn der große Rechner kommt und alles überwacht,
Meine Vorlieben und Macken voll erfaßbar macht,
Auch wenn ich schon ganz und gar maschinenlesbar bin
Mit ‘nem Balkencode am Schniedel und ‘ner Prüfziffer am Kinn.


gute deutsche musik über gute musik!

-skasperl
skasperl
 

Beitragvon Marlies » Mi 14.Jul.2004 14:57

Bleibt bitte beim Thema ("Gute Musik = tot?"), denn für Deutschrock bzw. die Ärzte gibt es im Musikforum bereits eigene Threads.
Marlies
 

Beitragvon Gwenhwyfar » Mi 14.Jul.2004 15:50

Ich finde, man kann sehr wohl einen Unterschied zwischen "guter/anspruchsvoller Musik" und "Musik, die ich mag" machen - das wurde mir hier zu sehr verwurschtelt.
Und zur Thread-Titelfrage: "gute" Musik wird es immer geben, man darf bloß nicht nur in diversen Charts danach suchen. Oder war eher unterschwellig gemeint "Hört die Masse keine gute Musik mehr?" - dann sage ich ja. Aber bei sehr wenigen Dingen zeigt sich durch Massenbeliebtheit, daß sie Tiefe oder Anspruch haben. Was einer großen Gruppe von Menschen gefällt, muß zwangsweise mittelmäßig sein, denn jeder Mensch allein ist einzigartig, mit einzigartigem Geschmack - Seichtes vereint dann viel mehr, als Dinge mit Ecken und Kanten. Die Mc-Donald's-Philosophie halt. :P
Gwenhwyfar
 

Beitragvon White Claudia » Mi 14.Jul.2004 16:13

Ohne hier irgendwem was unterstellen zu wollen: Aber wer 24/7 nur MTVIVA guckt und sich von Charts-Einheitsbrei zumüllen lässt, der darf sich auch nicht wundern, keine gute Musik mehr zu hören.
Natürlich ist gute Musik noch nicht tot. Es gibt jede Menge davon. Man muss nur bei Saturn mal nicht unter den Single-Top-100 suchen oder seine Lieblingslieder danach auswählen, ob es sie schon als polyphone Klingeltöne gibt.
White Claudia
 

Beitragvon torsten » Mi 14.Jul.2004 17:44

Wobei nicht ALLES auf MTViva schlecht ist, gell? Okay, vielleicht nicht unbedingt auf Viva, aber bei MTV trifft das schon zu. Und ich muss es zugeben: Ich habe MTV wirklich ein wenig vermisst, als es 2001 bei uns vom Kabelnetz genommen wurde - vorallen natürlich wegen den Shows - und bin froh, es jetzt wieder zu haben.
Bei Viva wär's mir eigentlich ziemlich egal gewesen ...
torsten
 

Beitragvon Friend567 » Mi 14.Jul.2004 18:34

Gute Musik ist nicht tot, z.B. werden Nightwish auf MTViva und Viva Plus auch regelmäßig gespielt oder die Ärzte, Sportfreunde Stiller, Wir sind Helden usw. In den Charts kann man zwar nach guter Musik Ausschau halten wird aber nur selten fündig werden. Ich definiere gute Musik als handgemachte Musik in einer Band oder zu gewissen Teilen eine herausragende Leistung in einer Solokarriere. Und diese Musik ist gewiss nicht tot.
Friend567
 

Beitragvon White Claudia » Do 15.Jul.2004 10:15

Das ist doch Blödsinn. Die Qualität der Musik ändert sich nicht, weil sie in der Heavy Rotation gespielt wird. Allerdings ist es sehr wohl so, dass durch vermehrten Radio- /Fernseheinsatz mehr Leute davon Kenntnis nehmen und sich unter Umständen ganz neue Fangruppen erschließen (siehe Oomph!, Nightwish etc.). Wer aber ein bisschen mehr Anspruch an sich und "seine" Musik hat, der entdeckt unbekannte Perlen auch ohne protzigen Videoclip und massives PR-Tamtam.
Zuletzt geändert von White Claudia am Do 15.Jul.2004 10:58, insgesamt 1-mal geändert.
White Claudia
 

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