Sprengstoff

Hier geht es ausschließlich um die Bücher von Richard Bachman,Tabitha King, Joe Hill, Owen King, Peter Straub, John Swithen, Ridley Pearson, Stewart O´Nan und Richard Dooling

Moderator: theklaus

Re: Sprengstoff

Beitragvon Marko » Fr 05.Sep.2008 04:07

Hat das Buch Querverweise???

ich pers. habe es gehasst während ich es gelesen habe, sorry aber ist so...

mfg markus
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Re: Sprengstoff

Beitragvon Tiberius » Fr 05.Sep.2008 06:57

in der Tat gibt es Querverweise. unter anderem: Barton Dawes arbeitet für die Blue Ribbon Wäscherei. Diese kommt auch in Carrie und Der Mangler vor. Ob es die gleiche ist, ist eher unwahrscheinlich, da sein Ort mit M anfängt. Carrie spielte dagegen in Chamberlain, Maine.
Tiberius
 

Re: Sprengstoff

Beitragvon Pennywize_666 » Fr 05.Sep.2008 16:59

Ja es sind einige Querverweise in dieser Geschichte.
Es sind nicht nur die Querverweise wie der Name der Wäscherei, oder die Autobahnnummer mit der Quersumme 19 (DT-Zyklus) und die Hand, die aus dem Abfluss kommt (ES, Der rasende Finger), die man ja auch im KingWiki nachlesen kann ;). Desweiteren kommt noch eine Person mit dem Nachnamen Boone vor (Briefe aus Jerusalem), der Ort Crescent wird genannt (Christine, Das Bild, Sara, Der Milchmann schlägt wieder zu) und die Stadt Durham findet man auch in dieser Geschichte (Carrie, Brennen muss Salem, Das Attentat , Cujo, Das Bild, Atlantis, Todesmarsch, Die Leiche, Pin-Up - Die Verurteilten, Der Werwolf von Tarker Mills).



MfG Penny
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Re: Sprengstoff

Beitragvon Goldjunge » Do 20.Nov.2008 13:41

Ich hör immer nur "nicht spannend, nicht spannd, wenig Spannung, langweilig, passiert nix". Da frage ich mich manchmal, ob die Leute das Buch überhaupt gelesen haben, die ihm fehlende Spannung vorwerfen.

Das ist genau, wie wenn man vor einer Ampel steht und auf blau wartet.

Sprengstoff ist nämlich gar nicht auf Spannung angelegt. Es ist vielmehr so eine Art Novelle Noir. Ich finde es großartig. Ich höre fast Barts Stimme in meinen Ohren, sein Erzählen und seine Bemerkungen, die wirkich düster und bissig sind. So ein bißchen wie "The man who wasn't there". Auch nicht spannend, aber in meinen Augen grandios.

Bei vielen Kritiken wird mir viel zu sehr der Begriff Spannend=gut und nicht spannend=schlecht vermengt.

Ich finde das Buch großartig. Einmal mehr der Beweis dafür, dass Stephen King einfach nur ein großartiger Erzähler ist und nicht in erster Linie ein Horrorbuchautor.
Goldjunge
 

Re: Sprengstoff

Beitragvon Wiens No1 » Di 25.Nov.2008 10:30

Goldjunge hat geschrieben:Ich hör immer nur "nicht spannend, nicht spannd, wenig Spannung, langweilig, passiert nix". Da frage ich mich manchmal, ob die Leute das Buch überhaupt gelesen haben, die ihm fehlende Spannung vorwerfen.

Das ist genau, wie wenn man vor einer Ampel steht und auf blau wartet.

Sprengstoff ist nämlich gar nicht auf Spannung angelegt. Es ist vielmehr so eine Art Novelle Noir. Ich finde es großartig. Ich höre fast Barts Stimme in meinen Ohren, sein Erzählen und seine Bemerkungen, die wirkich düster und bissig sind. So ein bißchen wie "The man who wasn't there". Auch nicht spannend, aber in meinen Augen grandios.

Bei vielen Kritiken wird mir viel zu sehr der Begriff Spannend=gut und nicht spannend=schlecht vermengt.

Ich finde das Buch großartig. Einmal mehr der Beweis dafür, dass Stephen King einfach nur ein großartiger Erzähler ist und nicht in erster Linie ein Horrorbuchautor.



Danke Endlich jemand der das großartige Buch zu würdigen weiß :D . Ich finde die Geschichte auch nicht gerade superspannend aber extrem Traig und Gesellschaftskritisch
Wiens No1
 

Re: Sprengstoff

Beitragvon Kurt Barlow » Sa 17.Apr.2010 16:36

Süß, wie sich auf den ersten zwei, drei Seiten alle einig sind, dass das Buch ganz doll doof ist.
Ich bin nämlich ganz und gar nicht der Meinung. Les ich mir ein paar Kritiken durch, hab ich das Gefühl, manche erwarten bei Bachmann einen Gute-Laune-Autor, der einen ganzen Roman über ein Picknick schreibt oder sowas. King schreibt nicht umsonst im Vorwort, dass Bachmann sowas wie die dunklere Seite in ihm ist. Klar, das Buch ist sehr pessimistisch, andere würden das aber auch als realistisch ansehen. Es geht nunmal um einen Menschen, der Sohn und später auch Frau verliert, ganz zu schweigen von seinem Job und seinem Haus, in dem er ein halbes Leben gelebt hat. Würden andere da mit einem Strahlen im Gesicht in die Zukunft blicken? Barton Dawes ist einer von Kings realistischsten Charakteren. Und nebenbei gesagt finde ich einige Sachen zum brüllen, viele Sätze von Bart oder Beschreibungen Bachmanns/Kings sind einfach herrlich zänkerisch und humorvoll geschrieben. Roadwork ist für mich eher eines der Bücher, was ich gerne immer wieder lese.
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Re: Sprengstoff

Beitragvon Running Man » So 18.Apr.2010 19:51

Ich bin auch gerade wieder dabei, Sprengstoff zu lesen. Die Geschichte wird mMn an keiner Stelle langweilig und hat durchaus Verfilmungspotenzial!! :hammer
Running Man
 

Re: Sprengstoff

Beitragvon Mr. Dodd » Fr 27.Mai.2011 23:13

Bis jetzt hat mich mit Abstrichen nur Amok (wegen der falschen Botschaft) enttäuscht von den Bachman-Büchern, aber Sprengstoff war noch einmal eine Steigerung von enttäuscht. Ich konnte mit dem Hauptcharakter überhaupt nichts anfangen, der hat ja so derart irreal und seltsam gehandelt, dass mich irgendwann nichts mehr überrascht hat in diesem Buch. Flüssig zu lesen ist es auch nicht, es zieht sich ewig lang hin und meist war ich schon nach 30 Seiten so müde, dass ich es weglegen musste. Und das schlimme, ich wusste irgendwann nicht mehr was vor 100 Seiten oder so passiert ist. Ist mir in der Intensität auch noch nie bei Kings-Werken passiert.

Einzig der Olivia-Teil und das Ende fand ich noch etwas gut, ansonsten war dieses Buch nahe dran meinen bisherigen Flop "Das schwarze Haus" abzulösen. Hoffentlich ist Todesmarsch besser.
Mr. Dodd
 

Re: Sprengstoff

Beitragvon Provinzrocker » Mi 05.Dez.2012 21:05

"Sprengstoff" erscheint am 08.07.2013 als Neuauflage mit dem einheitlichen Cover bei Heyne:
Spoiler: zeigen
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Re: Sprengstoff

Beitragvon M-aster » Mo 09.Dez.2013 09:54

gestern Abend beendet.

Guter Durschnitt, reißt einen jedoch nicht vom Hocker.
Was ich aber generell gut finde an Bachmann Büchern ist die Thematik, dass diese Bücher einen komplett anderen
Stil aufweisen.

Von daher zwar im Vergleich zu "King" schlechter, aber dennoch schöne Stories :)
:lernen: - Alpträume -
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Re: Sprengstoff

Beitragvon bigben » Fr 11.Jul.2014 20:36

Grade fertig gelesen.
Mir hat das buch sehr gut gefallen.
Gleich weiter mit MENSCHENJAGD....
Bachman ist super! :)
NEVER GOING TO MAINE. TO MUCH WEIRD ASS SHIT GOING ON...

Aktuell lese ich: THE HANDYMAN - Bentley Little
Noch ungelesen : SLEEPING BEAUTIES, FLUG UND ANGST und FIREMAN
9 Gänse :)
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Re: Sprengstoff

Beitragvon markus1983 » Sa 02.Mai.2015 19:07

68 Seiten und KEINEN Bock zum weiterlesen.

Nachdem mich Menschenjagd so begeistert hat
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Re: Sprengstoff

Beitragvon Retrogame Fan » So 03.Mai.2015 20:25

Amok und Todesmarsch wird dich sicher wieder begeistern.
Ich lese gerade:
Nicht-King: Sternenkämpfer (William Voltz) (pausiert)
Carrie (pausiert)
Ich höre gerade:
Die Augen des Drachen


Gänse:
1. Gans am 01.04.14!!!!
(3/0)
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Re: Sprengstoff

Beitragvon markus1983 » Mo 04.Mai.2015 13:59

Retrogame Fan hat geschrieben:Amok und Todesmarsch wird dich sicher wieder begeistern.



Diese 2 Bücher habe ich bereits gelesen
markus1983
 

Re: Sprengstoff

Beitragvon ConstantReader93 » Sa 26.Mär.2016 13:20

Von den Bachman-Büchern fand ich "Sprengstoff" ziemlich schwach...hat sich am Anfang ziemlich gezogen und wurde erst gegen Ende wirklich spannend...da fand ich "Menschenjagd" zum Beispiel viel temporeicher.
ConstantReader93
 

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