Stephen King vs Richard Bachman

Hier geht es ausschließlich um die Bücher von Richard Bachman,Tabitha King, Joe Hill, Owen King, Peter Straub, John Swithen, Ridley Pearson, Stewart O´Nan und Richard Dooling

Moderator: theklaus

Beitragvon Wolfsmond » Di 25.Jan.2005 17:20

Da habt ihr alle schon recht.
Aber ich finde wenn er das Buch der die Kutzgeschichte Als RB geschrieben hat sollte sie auch so vermarktet werden.
Wolfsmond
 

Beitragvon theklaus » Di 25.Jan.2005 22:08

Wenn du ein Buch herausbringen würdest, unter welchem Namen würdest du (oder der Verlag) es veröffenlichen? Unter dem Namen, bei dem es sich schlechter verkauft, oder unter dem Namen, bei dem es sich besser verkauft?
Und King ist Bachman und Bachman ist King, also Why Not? :P
Ich bin die Schildkröte, mein Sohn.
Ich habe das Universum erschaffen,
aber bitte mach mir daraus keinen Vorwurf,
ich hatte fürchterliche Bauchschmerzen.
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Beitragvon Wolfsmond » Di 25.Jan.2005 22:30

Es geht mir ja nicht um den Namen unter dem das Buch erschienen ist, sondern viel mehr darum das man es aktzptieren sollte das King The Running Man als Bachman verlegen lies und nicht als King.
Mir ist klar das beide ein und die selbe Person sind ich finde nur das man etwas Respekt gegenüber dem Künstler haben sollte und nicht nur als Magnet einen anderen Namen nutzen sollte. Versteht ihr was ich meine?
Wolfsmond
 

Beitragvon AQ2 » Do 27.Jan.2005 10:54

Ich verstehe es so. Da das Pseudonym von Richard Bachmann irgendwann aufgeflogen ist, und man die Filme von den Büchern dann Stephen King zugeordet hat, ist es denke ich ok. Viele neue Kingleser wissen es noch nicht so gut wie wir, das Richard Bachmann auch Stephen King ist. Das mussten wir auch erst mal begreifen. Aber die Bücher von Richard Bachmann kommen ja jetzt unter Stephen King raus. Von daher denke ich ist es dann nicht mehr so verwirrend.

bis bald :lernen:
Wünsche allen Stephen King Fans noch einen schönen Tag.

Aktuelles Buch: Stephen King - ES :lernen:
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Beitragvon Wolfsmond » Do 10.Feb.2005 02:43

Das mag ja sein.
Aber ich denke wenn S.K. ein Buch unter einem Pseudonym schreibt will er wissen, ob seine Bücher gekauft werden weil sie gut sind, oder nur weil King darauf steht. Bei The Running Man steht in den Credits Book Richard Bachman. Nicht Stephen King. Also denke ich sollte man es aus respektieren und so damit werben.
Wolfsmond
 

Beitragvon Mothas » Do 24.Feb.2005 12:32

also ich fand "Menschenjagd", "Todesmarsch" und "Regulator" ganz ausgezeichnet, zu einem wegen der Brutalität, zum anderen wegen der gesellschaftskritischen Haltung, die in den King-Romanen meistens nicht vorkommt!

Und ich dachte immer dass ich die Bachman-Bücher brutaler sind, wurde aber durch Stark (in dem sich der Stil von Bachman und King zu vermischen scheint, was wahrscheinlich vom Autor gewollt herbeigeführt wurde, da es in dem Roman ja auch um Pseudonyme geht) und Desperation (das meiner meinung nach zu den brutalsten King-Romanen gehört) wurde ich eines besseren belehrt!

Alles in allem finde ich die King-Romane jetzt besser, da sie mehr dieses unterschwellige Grauen erzeugen und nicht auf vordergründige lapidare Gewalt setzen!

Und seit dem dunklen Turm bin ich sowieso begeistert von King!
Mothas
 

Beitragvon Maklerpolizei » Di 14.Jun.2005 17:24

fur die, die es nicht wussten: Kritiker haben oft die werke von R Bachmann mit King (lol) verglichen und gesagt, dass bachmann im vergleich mit king viel origineller und nicht so kitischig wie king ist...*tztz*
Maklerpolizei
 

Beitragvon Anni » So 31.Jul.2005 19:58

hi erstmal
ich stímm Mothas voll und ganz zu!!
@Mothas: Danke-sai *gg* jetzt muss ich nich mehr so veil schreiben... :knuddel2:
Anni
 

Beitragvon Odetta » Mo 01.Aug.2005 12:13

also das meiste wurde ja schon ganz richtig erläutert!
als ich zu lesen angefangen hab, war schon bekannt, dass king bachman ist, ich wusste es also.
trotzdem hab ich was beobachtet:
ich hab alles von king gelesen, die bachman-bücher sind am schluss übriggeblieben! (amok, der fluch, etc) d.h. erst als die bachman-bücher auch mit "king" am cover verkauft wurden habe ich zugegriffen...
das war garkeine absicht, aber es zeigt wie mich dieser bachman manipuliert hat! :eek13:
ich hab damals immer gehört, dass bachman im stil halt anders ist als king, und wenn ich mir schon mal eins gekauft hab, wollt ich halt dass es ein "echter" king ist!

was wieder zeigt, obwohl das geheimnis schon lang gelüftet war, verkauften sich die bachman-bücher noch immer schlechter! zu mindest bei mir. :mrgreen:
mich würden ja die verkaufszahlen im vergleich zueinander schon interessieren!
KQ (14 Gänse = 40 Min.)
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Re: Stephen King v. Richard Bachman

Beitragvon Louis » So 14.Aug.2005 19:54

Schnie hat geschrieben:Ich denke dass wenn Stephen King jetzt z.B. Amok schreiben würde wäre es sicherlich ein 800 Seiten Wälzer, aber eben die kürze macht die Bachmann Bücher so interessant, nichts ausuferndes sonder immer spannend, und was den Stil angeht sind es doch Bücher die sehr viele Psychologischen Aspekte beinhalten, gerade Amok, Der Fluch und Todesmarsch


Das ist es.
Die Kürze macht es aus. Viele King-Bücher sind sehr lange und ziehen sich so lange, wie z.B. Needful things. O gott, das Buch hab ich vor über nem jahr angefangen und es immer noch nicht aus. Das ist wirklich sehr langweilig.
Kurz heisst ja nicht, dass nur die Hälfte erzählt wird. Und das gelingt King als Bachmann einfach super.

Was ist nicht verstehe, dass King und Bachmann Bücher doch einige Unterschiede aufwerfen, obwohl es sich um den selben autor handelt.
Ich glaube, dass es uns im Kopf festsitzt, dass Bachmann und King verschieden sind.

MfG Louis
Louis
 

Beitragvon Dunkler Mann » Mo 15.Aug.2005 23:39

Der Thread ist sehr alt. Auch die Bachmann-Bücher sind für mich King-Bücher.
Muss allerdings sagen, das "Todesmarsch", "Menschenjagd" und "Amok" zu meinen Lieblingsbüchern aus der feder gehören.
Bisher können sich für mich nur "Sie", "Es" und "The Stand" damit messen.

Interessant als Filmfreund find ich, das sich die 3 oben genannten Bachmann Bücher schwer für eine Verfilmung eignen. Da würd es viel Überarbeitung, gute Schauspiler und mehr Kohle brauchen, als leider oft für King-Verfilmungen zur Verfügung stehen.
"Running Man" zähl ich mal einfach nicht als Buchverfilmung sondern als 80ér Trash.... :lach
Dunkler Mann
 

Beitragvon Leila2002 » Mo 08.Jan.2007 18:56

Also, ich könnte mich jetzt nicht eindeutig entscheiden, welche Stil besser ist. Ich finde sogar, dass es viele Parallelen gibt. Ist ja immer der selbe Autor. :orange:
Leila2002
 

Beitragvon BiggyM » Fr 12.Jan.2007 18:50

Ich finde auch nicht, daß "King" und "Bachmann" sich sehr unterscheiden.
Daß, was King beweisen wollte, nämlich, daß sich Bachmannbücher genauso gut verkaufen, wie Kingbücher, ist ihm ja gelungen.
Was meiner Meinug nach ein Grund wäre, ein Pseudonym zu wählen, nämlich daß man einen anderen Schreibstil ausleben kann, ist ihm nicht gelungen.
Es ist nun mal der gleiche Autor.

BiggyM :vampv: :mexico: :vampv:
BiggyM
 

Beitragvon Fool » So 07.Okt.2007 08:34

Coming soon is good ! :lol2: :lookaround: :lol2:

Als SK "Stark" herausgab, wurde mir der Unterschied zwischen den Pseydonyma klar, .... HEUTE sehe ich kaum noch eine Grenze zwischen BACHMANN und KING.... wobei sich meiner Meinung nach KING eher an BACHMANN angenähert hat, soll heißen: die Stories von SK haben in letzter Zeit weniger mystisches, als früher (MEINE Auffassung !!)... was nicht unbedingt einen Qualitätsverlust bedeuten muss ... im Gegenteil, man versteht bestimmte Handlungen besser ... kann sie besser nachvollziehen.....


ABER: ES KANN AUCH BEDEUTEN; DASS "THE DARK HALF" GEWONNEN HAT....
Reziproke Logik schafft Gelassenheit ! ;=)
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Re: Stephen King vs Richard Bachman

Beitragvon Eluria » So 22.Aug.2010 20:22

Dass Stephen King Richard Bachmann ist, war mir von anfang an, bevor ich die Bücher gelesen hab, klar.

Der Stil der Bachmann Bücher ist etwas härter und ich habe den starken Eindruck, dass King hierbei Themen anspricht, die innerhalb der Menschheit noch mit einem gewissen Tabuthema assoziiert werden. Die Stephen King Bücher handeln oftmals zwar von Endzeit, aber sie gehen nicht so in die Thematik. Ich hab oftmals das Gefühl in den Kingbüchern wird was verschleiert, was innerhalb der Bachmannbücher offen angesprochen und auch nachdrücklich dargestellt wird. Was man innerlich vermutet, spricht SK in den RB Büchern sehr direkt an und lässt es in den SK Büchern selbst so stehen, so dass sich der Leser darüber seine eigenen Gedanken machen kann.

Ich bin inzwischen soweit, dass wenn ich mal von King genug hab und mal wieder etwas direktes brauche, dann nehm ich ein Bachmann Buch zur Hand... ist eben direkter und spricht Themen an, die nicht so geläufig sind. :)
Eluria
 

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