Peter Straub

Hier geht es ausschließlich um die Bücher von Richard Bachman,Tabitha King, Joe Hill, Owen King, Peter Straub, John Swithen, Ridley Pearson, Stewart O´Nan und Richard Dooling

Moderator: theklaus

Beitragvon Förster » Fr 28.Jan.2005 17:53

Ich hab von ihm den Talisman, das schwarze Haus, das haus der blinden Fenster, Schattenland und der Hauch des Drachen gelesen und find ihn eigentlich recht gut.
Biss auf das Haus der blinden Fenster. Wenn ich jemals ein Buch mit unbefriedigendem Ende gelesen habe, dann dieses. Die eigentliche haupthandlung des Buches wird am Ende beiläufig erwähnt, eine (wenn auch tragende) Nebenhandlung zu ende gebracht. Da es aber eine Fortsetzung geben soll, habe ich noch Hoffnung.
Schattenland ist zeimlich gut, nach das schwarze haus m.E.n. das Beste Straub Buch.
Der hauch des Drachen ist auch gut, sehr Rätselhaft. Ist von 1983 und ich glaube es hat King bei Es beeinflusst: Milde Spoiler
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Da ist zum einem die vom bösen heimgesuchte kleinstadt. Das böse kommt in einem Zyklus von etwa 30 Jahren immer wieder, beeinflusst die Leute, ein Paar werden ermordet, am Ende gibts irgendein gewaltiges Unglück. Es wurde schon besiegt kehrt jedoch trotzdem wieder,plagt Leute mit ihren Ängsten. Die Helden werden von dem bösem heimgesucht und können es am Ende nur zusammen ,durch ihre Freundschaft,besiegen.

Es sind schon ziemliche Paralellen da, zumindest in der grundstruktur der Story. (Es gibt sogar ein Cafe Pennywhistle :mrgreen: )
Förster
 

Beitragvon gandalf » Sa 29.Jan.2005 08:49

genau, förster. und
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erscheint das böse nicht als drache, wie bei king als clown?
gandalf
 

Beitragvon Förster » Mo 31.Jan.2005 18:10

Ja und dann war da noch eine Szene, in der
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ein Buch sich von alleine umblättert und in dem das Böse dann erscheint.
Förster
 

Beitragvon gandalf » Do 03.Feb.2005 12:26

daran kann ich mich nicht mehr erinnern. ist schon zu lange her seit ich´s gelesen hab. ich hab noch schattenland im regal -ungelesen. kennst du das? wenn ja, wie isses?
gandalf
 

Beitragvon Förster » Do 03.Feb.2005 18:27

daran kann ich mich nicht mehr erinnern. ist schon zu lange her seit ich´s gelesen hab. ich hab noch schattenland im regal -ungelesen. kennst du das? wenn ja, wie isses?


Ziemlich gut. Wie für Straub üblich, ziemlich langatmig. Aber tolle Geschichte, gut ausgearbeitete Charaktere, stellenweise sehr Spannend und stilistisch recht gut gemacht. Der Umgang mit dem Thema magie ist ungewöhnlich, aber interessant.
Wie gesagt, eins von Straubs besten, wem der hauch des Drachen Gefallen hat, der wird auch Schattenland lieben (hat eine sehr ähnliche misteriöse Stimmung).
Förster
 

Beitragvon Thadeus » Di 08.Feb.2005 07:30

oh mann, hab hauch des drachen auch gelesen. das ganze buch über war ich sehr begeistert, aber dann der schluss....
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kommen auf einmal auf die total bescheuerte idee sie müssen ein lied singen, und so besiegen sie den drachen.... wasn kack!
wie gesagt der rest war super, aber das hats mir dann doch ziemlich verhagelt.....
Thadeus
 

Beitragvon CatInside » Mo 22.Aug.2005 08:52

Ein ausgezeichnetes, aber leider viel zu kurzes Buch von Peter Straub ist: "Esswood House"

Erschienen ist das leider überteuerte Stück im Verlag Phantasia.

lg/Cat
CatInside
 

Beitragvon Wuschelblubb » Sa 03.Sep.2005 16:30

Habe gerade Schattenland von Straub gelesen und muss sagen ein gutes, wenn auch gewöhnungsbeürftiges Buch.
Die Story an sich kommt erst langsam in die Gänge und der Schreibstil ist doch zum teil etwas gewöhnungsbedürftig. Manche Dinge habe ich bis zum Ende nicht 100% verstanden ;)

Was mir jeddoch sehr gut gefallen hat, waren die sehr gut gestallteten Charaktere mit denen man sich gut identifiziert.

Alles in allem ein empfehlenswertes Buch, wenn man sich die Zeit nimmt sich mit Straubs Art zu Schreiben anzufreunden.
Wuschelblubb
 

Beitragvon Manni Calavera » Mo 10.Okt.2005 09:10

Ich habe von Peter Straub bisher

Haus der blinden Fenster
Schattenland
Geisterstunde
und
Das geheimnisvolle Mädchen

gelesen. (Der Talisman und das Schwarze Haus natürlich auch. :mrgreen:

Von der Schlund hatte ich mir mal die Handlung durchgelesen und werde es mir wohl noch kaufen.

Haus der blinden Fenster und Schattenland waren so naja.....ganz in ordnung. Das geheimnisvolle Mädchen war so ziemlich das langweiligste, was ich je gelesen habe. Ich bin da teilweise fast bei eingenickt. Hab mich aber trotzdem bis zum Ende durchgekämpft.

Geisterstunde kann ich dagegen empfehlen. Die Geschichte hat mir gefallen. Und auch das Ende hat gepasst.
Manni Calavera
 

Beitragvon Gruselfreund » Mi 16.Nov.2005 18:09

Das einzige Buch was ich von Peter Straub bisher gelesen habe (Neben Talismann und Haus) war "Der Hauch des Drachen"

Er schreibt wirklich langatmig und verwirrend ist gar kein Ausdruck (vor allem zum Ende hin).

Das Buch hat mir auch nicht wirklich gefallen, zwischendurch wars ab und an mal spannend, dass wars dann aber auch schon.

Hab mir vor kurzem aber mal "Der Schlund" gekauft. Werd ich demnächst mal lesen, und hoff mal, dass es besser is.
Gruselfreund
 

Beitragvon KerstinSW » So 01.Jan.2006 23:48

Habe gerade "Geisterstunde" fertig gelesen und kann es nur weiterempfehlen.
Das einzig verwirrende daran ist, dass sehr viele Personen darin vorkommen. Manchmal musste ich dann doch schon mal kurz überlegen, wer das denn nun war bzw. was der gemacht hatte usw.
Die Story an sich ist sehr fesselnd und zumindest ich konnte mit den Hauptpersonen mitfiebern bis zum Schluss und ihre Ängste teilen.
Der Schreibstil ist schon anders als der von King, allerdings kann Straub auch sehr gut Personen und deren Charakter, Gefühle usw. beschreiben.

Ich hab mich auf jeden Fall sehr schnell zu Hause gefühlt und werde mir wohl noch das ein oder andere Buch von ihm zulegen.


Kerstin
KerstinSW
 

Beitragvon Förster » Sa 18.Feb.2006 12:14

Mittlerweile hab ich auch noch Gesiterstunde und Das geheimnissvolle Mädchen gelesen.
Als Geisterstunde find ich richtig gut. Eins meiner absoluten Lieblingsbücher. Spannend, kreativ, undurchsichtig, ausgefeilte Charaktere, anspruchsvoll. Das Buch hat alles. Aber wie jeder Straub ist es etwas langantmig 8aber nur etwas)
Das geheimnissvolle Mädchen war hingegennicht so gut. Ich meine, es war schon gut geschrieben, mit interessanten, glaubwürdigen Charakteren; aber ich habe einfach nicht kapiert worum es ging. Die Geschichte läuft irgenwie auf nichts hinaus.
Straub ist eben ein sehr wechselvoller Autor, man weiß nie was man bekommt....
Förster
 

Beitragvon Gruselfreund » Mo 17.Apr.2006 21:56

Ich lese jetzt auch "Geisterstunde", und bis jetzt ist es wirklich nicht schlecht. Jedenfalls viel besser als "Der Hauch des Drachen" und "Der Schlund". Mal sehen wies weitergeht.
Gruselfreund
 

Beitragvon Andrej » Mi 28.Jun.2006 09:27

Straub ist ein guter schrieftsteller, nur als absoluter Kingfan, findet man seinen Stiel halt nicht so gut, wie den von Stephen king.
Bei der Arbeit an der Talisman, hat Straub gezeigt, wie gut er ist und ich finde das Buch ist Genial geworden, eben weil zwei meister ihres faches daran gearbeitet haben. :greenjump:
Als ich der Talisman gelesen (Wo ich finde, das sich das ende Schleppt (soll hier keine Kritig sein)) habe, musste ich sofort das Schwarze Haus lesen und ich fand es noch Genialler. ALs ich gehort habe, das bald der Dritte Teil rauskommt, habe ich mich tierisch gefreut und ich finde, beide Autoren sind gut in ihrer Gerne.

Aber Stephen King finde ich besser :laugh:
Andrej
 

King vs Straub

Beitragvon lost_boy » So 09.Jul.2006 18:01

Tja, da habe ich mir erst gerade angemeldet und hole gleich einmal zum großen Schlag aus :)

Bin zwar ein wirklich großer King-Fan, aber ein noch größerer Straub. Beide haben ihre Sträken und beide haben ihre Schwächen. King sowohl Straub können hervorragende Chraktere erschaffen und Spannung aufbauen. Die Schwäche bei King sind, dass er sehr oft zu lange Geschichten schreibt, deren Inhalt oft vom eigentlichen Thema abkommen. Hinzu kommt, dass er oft auf sogenannte Splatter-Effekte zurückgreift. Straub hat den Fehler, dass man manchmal einfach nicht versteht, auf was er eigentlich wirklich hinauswill und seine etwas komplizierten Anfänge oft abschrecken.

Kommen wir zu den Unterschieden:
Nicht, dass King es nicht könnte, aber Straub benützt eine etwas ausgefallenere/kompliziertere Sprache, will heißen, er ist "literarischer" als King. Hinzu kommt, dass Straub viel hintergründiger schreibt, als sein Freund und nicht alles auf dem Silbertablett präsentiert, so dass man über die Geschichte nachdenken muss und man dann immer noch nicht immer drauf kommt, was er gemeint hat. Ich finde das gut und wie es aussieht King auch, denn in seinen letzten Geschichten verzichtet er immer mehr darauf, alles darzulegen (Colorade Kid, Der Turm, Puls). Ich finde, es macht Spaß, über das Buch nachzudenken, wie es weitergehen könnte und was der Schriftsteller womöglich gemeint hat. Aber wie gesagt, dass ist nicht für jeden etwas und man muss sich auf einen solchen Schreibstil einlassen. Ich hatte am Anfang auch meine Schwierigkeiten mit Straub, aber je mehr ich gelesen habe, umso besser fand ich ihn.

King kann hingegen perfekt den Alltag skizzieren. In seinen Büchern baut er eine Realität auf, die absolut mit unserer indentisch ist, weshalb man sich schnell in ihr verliert. Er hat einen unglaublichen Ideenreichtum und er versteht es, die Sorgen und Ängste seiner Mitmenschen zu erkennen und sie in seinen Büchern umzusetzen. Ich fühle mich jedes Mal wie zu Hause, wenn ich eines seiner Bücher lese.

Die Besten von Straub:
Schattenland: zwei Jungs und ein böser Zauberer, der seinen Nachfolger fürchtet.
Nie etwas besseres gelesen, auch wenn ich nicht alles 100prozentig verstanden habe. Fantastische Ideen!
Geisterstunde: eine neue Art von Geistergeschichte.
Unglaublich spannend und gruselig.
Koko: Das Trauma des Vietnam-Kriegs.
Erschreckend, was in den Menschen so vorgeht.
Der Schlund: Ich geb zu, der ist wirklich etwas langatmig, dennoch gut geschrieben und besser als die meisten Krimis
Hauch des Drachen: Straubs ES. Hat seine Schwäche, aber wenn man erst einen bestimmten Punkt überschritten hat, fasziniert es einen. Es hat ein paar wirklich hammerharte Sznene drin.
Das geheimnisvolle Mädchen: Liebesdrama. Eigentlich gut geschrieben, aber irgendwie fehlt da der Sinn in der Geschichte. Straub findet dieses Bauch nicht sonderlich.
Wenn du wüsstest: Ein Geist auf der Suche nach Rache. Hevorragend geschrieben mit ein paar Längen. Die Charaktäre sind aber großartig.
Magic Terror: Wirklich eine gelungene Kurzgeschichtensammlung, aber das "Kurze" ist nicht ganz Straubs Gebiet. Vor allem "Das Dorf der Geister", "Im Schatten der blauen Rose", "Pork Pie Hat" und Knüppel aus dem Sack" sind absolut gigantisch.
Reise in die Nacht: Ein toller Blick auf die Verlagswelt, find ich aber eines seiner schwächeren Bücher. Der Anfang ist zu lang.
Mister X: Der erste Teil ist eines der besten Sachen, die ich je gelesen habe, danach flaut es ein wenig ab und es kommt zu Längen. Eine interessante Umsetzung eines H. P. Lovecraft-Themas, aber nicht ganz Straubs Thema.
Lost boy, lost girl (ich weigere mich, den deutschen verhunzten Titel zu nennen), ist Straub neuestes Buch. Kurz, spannend, grotesk, einfach genial. Der Schluss enttäuscht zwar ein wenig, aber ich glaube, dass wird durch den Nachfolger im Dezember wett gemacht.

Puh, das Ganze ist wohl ein wenig zu einem Aufstatz ausgeartet. Ich hoffe, euch hat das trtozdem weiter geholfen und gebt mir Rückmeldung, wie ihr die SAche seht.

Bis dahin,
Lost Boy
Zuletzt geändert von lost_boy am Mo 17.Jul.2006 21:13, insgesamt 1-mal geändert.
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