Nona (Der Gesang der Toten)/(Blut)

Diskussionen über Kings Novellen und Kurzgeschichten

Beitragvon Markus » Mi 12.Apr.2006 19:43

Total genial.
Nona und die Ratten hat mich echt gefesselt.

"Liebst Du?
Ja, ich liebe.
Und wahre Liebe wird niemals enden."

Mir schaudert es an solchen bestimmten Stellen der Geschichte trotz des mehrmaligen Lesens auch heute noch!!

Kann Nona für King-Einsteiger nur empfehlen.

:twisted:
Markus
 

Beitragvon KleinesPhantom » Mi 19.Apr.2006 20:09

Ich finde "Nona" ziemlich düster und zugleich auch ein bisschen verwirrend. Die Geschichte war für mich an einigen Stellen unheimlich, aber das Ende absehbar.
KleinesPhantom
 

Beitragvon Pitti » Di 20.Jun.2006 20:37

Das Ende war das beste sonst ging es eigendlich gut ( aber nicht das beste von SK" :lernen:
Pitti
 

Beitragvon Jolanda » Mi 05.Jul.2006 17:26

Nona, die personifizierte Wut, die dunkle Seite des Trampers, dessen Namen wir wohl nie erfahren werden - und dessen Ziel seines von schrecklichen Taten umsäumten Weges - der Friedhof ist, an dem sich das Grab seiner leiblichen Eltern befindet. der Menschen, bei denen sein Leben seinen Ursprung fand. Mir gefiel die Geschichte, sie zeigt die tiefen Abgründe der menschlichen Seele. Die wirren Gedanken, das Chaos eines Menschen, der seinen Erfahrungen fliehen will, in eine bessere Welt, ewiger Liebe. Ich denke, dass er Nona im Geiste erschaffen hat, sich zu ihr hingezogen fühlte, weil sie Teil von ihm war und der Grund, weshalb sie zum Ende die Gestalt einer Ratte annimmt, ist vielleicht auch klar: weil der Anblick der Ratten damals im Keller ihn zu Tode geängstigt hat und auch ein Teil Nonas, ein Teil von ihm selbst, ihn zu Tode ängstigt. Sehr interessant geschrieben. Eine Geschichte, die mich nachdenklich stimmt.
Jolanda
 

Beitragvon Markus » Do 06.Jul.2006 15:54

Hallo,

hätte ich nicht treffender umschreiben können :thumbs:

Jolanda hat geschrieben:Sehr interessant geschrieben. Eine Geschichte, die mich nachdenklich stimmt.


Genau, deswegen liebe ich diese Geschichte auch so!
Markus
 

Beitragvon Konkalit » Mo 03.Dez.2007 02:15

Ich fand die Geschichte ebenfalls sehr gut. Sogar eine der besten für mich, gerade die ausweglose Situation nach der Schlägerei an der Bar und wie sich immer tiefer in einem Strudel aus Gewalt verfangen und dennoch unbeirrt weiter machen , das hatte diesen verlorenen Charme. Sie wissen das es für sie kein gutes Ende nehmen wird aber es ist ihnen halt egal, sie tun was sie tun müssen und genießen die kurze Zeit die sie haben. Zumindest so könnte man es interpretieren wenn Nona nicht noch dieses struppige Geheimnis hätte, und überhaubt am Ende alles sehr seltsam und sie gar nicht vorhanden gewesen zu sein scheint. ^^
Konkalit
 

Re: Nona (Der Gesang der Toten)/(Blut)

Beitragvon AndreLinoge112 » So 02.Mär.2008 17:52

gehört auch für mich zu den besten KG, war richtig gruselig und klasse wiedermal geschrieben.
AndreLinoge112
 

Re: Nona (Der Gesang der Toten)/(Blut)

Beitragvon Dridge » Do 27.Jan.2011 23:20

Die Geschichte ist atmosphärisch wirklich dicht, vor allem dem Bild der werfenden Rattenmutter kann man nur Beifall klatschen. Ich finde dieses Bild, das da im Geiste erzeugt wird, richtig ekelhaft und grauenvoll.
Spannend ist auch die Frage, ob er sich Nona nun eingebildet hat oder nicht. Dafür spricht, dass sie Ähnlichkeiten mit dem Mädel hat, dass ihm auf der Uni solche Probleme bereitet hat.
Dridge
 

Re:

Beitragvon das_maedchen » Sa 28.Mai.2011 16:33

Jolanda hat geschrieben:Nona, die personifizierte Wut, die dunkle Seite des Trampers, dessen Namen wir wohl nie erfahren werden - und dessen Ziel seines von schrecklichen Taten umsäumten Weges - der Friedhof ist, an dem sich das Grab seiner leiblichen Eltern befindet. der Menschen, bei denen sein Leben seinen Ursprung fand. Mir gefiel die Geschichte, sie zeigt die tiefen Abgründe der menschlichen Seele. Die wirren Gedanken, das Chaos eines Menschen, der seinen Erfahrungen fliehen will, in eine bessere Welt, ewiger Liebe. Ich denke, dass er Nona im Geiste erschaffen hat, sich zu ihr hingezogen fühlte, weil sie Teil von ihm war und der Grund, weshalb sie zum Ende die Gestalt einer Ratte annimmt, ist vielleicht auch klar: weil der Anblick der Ratten damals im Keller ihn zu Tode geängstigt hat und auch ein Teil Nonas, ein Teil von ihm selbst, ihn zu Tode ängstigt. Sehr interessant geschrieben. Eine Geschichte, die mich nachdenklich stimmt.


Schließe mich auch vollkommen an :star:
Sehr treffend formuliert.

Die Geschichte würd ich auf jeden Fall weiter empfehlen.
das_maedchen
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Re: Nona (Der Gesang der Toten)/(Blut)

Beitragvon flo flagg » Fr 02.Mär.2012 18:43

Nona ist eine sehr interessante Geschichte,und irgendwie auf ihre Art und Weise einzigartig wie ich finde.Es ist ja jetzt nicht ganz klar ob Nona nun eine echte Person ist,oder ob der Erzähler sie sich nur einbildet da wird der Leser ja im Ungewissen gelassen.
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Re:

Beitragvon bigben » So 13.Dez.2015 22:11

Ginny-Rose_Carter hat geschrieben:"Nona" ist eine der Stories von King, die mir am wenigsten gefallen. Zu abgedreht, ohne mich wirklich zu fesseln. Hat mich relativ kalt gelasssen.

Seh ich genau so.
NEVER GOING TO MAINE. TO MUCH WEIRD ASS SHIT GOING ON...

Aktuell lese ich: ERHEBUNG
Noch ungelesen : SLEEPING BEAUTIES, DER OUTSIDER, FIREMAN und SHINING IN THE DARK
9 Gänse :)
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Re: Nona (Der Gesang der Toten)/(Blut)

Beitragvon ColoradoKid87 » Fr 24.Aug.2018 16:26

Hallo zusammen,

bin neu hier im Forum und wollte auch ml einen kleinen Beitrag leisten :lol:
Die Geschichte NONA ist für mich mit eine der Besten und schönsten Kurzgeschichten von Stephen King. Hab sie nur so verschlungen!!

Mir gefällt die Art wie sie geschrieben ist sehr.
Bei dieser düsteren kalten Winteratmosphäre ist doch die Liebe der Charakter zueinander spürbar. Man kann sich gut in sie hineiversetzen. Schließlich würde jeder von uns so einiges für seine Liebe tun!
Es ist zwar schon ein paar Jahre her, dass ich NONA gelesen habe, aber das Ende ist mir doch sehr in Erinnerung geblieben!

Einfch super geschrieben. :thumbs:

LG ColoradoKid87
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