Lunch im Gotham Café (Im Kabinett des Todes)

Diskussionen über Kings Novellen und Kurzgeschichten

Beitragvon Kurt Barlow » So 20.Aug.2006 12:47

Für mich persönlich kam alles so schnell wie in einem Cartoon. Passt zu King, ja, aber recht viel Sinn hat die Geschichte nicht, oder? :monstereyeroll_lightgreen:
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Beitragvon *Jo* » Di 28.Aug.2007 02:53

Schon erstaunlich, auf was für verrückte Ideen unser King so kommt. Da zwinkert ihm eines Tages so ein Kellner zu, der ein sich streitendes Paar an ihren Platz führt - zack, macht er daraus ne irre Story mit viel Gemetzel, die meiner Meinung nach subtiler hätte sein müssen, um nicht nur Verwirrung zu stiften oder beim Leser den Mund vor Ekel verziehen zu lassen - wie es bei mir größtenteils der Fall war. Ich hätte es besser gefunden, wenn der Wahnsinn des Oberkellners nur langsam, aber stetig hervorgetreten wäre - wie in dieser ersten Situation, in der er Steven wegen des imaginären Hundes anmotzte - das war gar nich mal schlecht, doch dann - zu ratzifatzi - das Blutbad.

Anfangs sah alles ganz danach aus, als wäre Steven derjenige, der aufgrund seines Nikotinentzugs irre wird oder sich am Ende diesen kompletten Wahnsinn, der in diesem Café stattfand, einbildete. Der Oberkellner war mir zu irre - sein Gebrabbel (Iiiiii) völlig zusammenhanglos, so, dass der Typ auf mich selber eher unfreiwillig komisch als zum Schaudern wahnsinnig wirkte. Bei einer Stelle konnte ich mir das Lachen einfach nicht verkneifen und zwar als er mit dem Kopf über dem Auswringer des Eimers hängt und die Fransen des Mopps ihm wie eine "Hexenperrücke" über dem Kopf hängen. :laugh: Diese Vorstellung war zu komisch.

Ich hätte es wie einige andere auch lieber gehabt, wenn mehr auf das stark angespannte Verhältnis zwischen Steven und seiner Ex in spe eingegangen worden wäre - denn die Ehe/ Beziehung kann manchmal der Horror schlechthin sein - da brauch man kein Gemetzel, das sich über etliche Seiten einer Geschichte ausstreckt.

Diese dumme Kuh - seine Frau (Ha! Hab die Story eben erst gelesen und hab schon ihren Namen vergessen :D) mannomann - was war'n mit der Phase? Also, dass sie nen Hass auf ihn hatte - schön und gut, ja - okay! Über die Gründe kann man hier nur spekulieren, aber als die da hinter Stevens Rücken stand und er sie schon anschreien musste, damit sie diese blöde Tür öffnet - :aehm und sich dann den denkbar ungeeignetsten Zeitpunkt aussucht, um endlich das zu tun, was sie schon immer wollte - ihm in den A'rsch treten! - :aehm - und dann - als hätte es diesen irren Kellner, diese lebensbedrohliche Situation nie gegeben, gehen die beiden draußen auf der Straße fleißig ihren Streitigkeiten nach? :aehm - okay, das also hat King damit gemeint, dass Paare sehr viel verrückter sein können als Oberkellner *hust*

naja ...

Ach ja - nach dieser Geschichte bin ich nur noch mehr froh, Nichtraucher zu sein - wenn man bedenkt, wie irre man werden kann :lol2: ...allerdings hab ich hier Nachbarn, die nerven manchmal :muhahaha: (iiiiih) ^^

@Herr King - Sie sollten endlich aufhören, dem Leser einen gewissen Teil der Spannung zu rauben, indem Sie immer wieder Tatsachen vorweg nehmen! :mad2: (Das würde ich ihm wirklich gern mal sagen)
*Jo*
 

Beitragvon stephy » Fr 12.Okt.2007 12:04

Ich hab die Geschichte gestern gelesen und war wahnsinnig enttäuscht. Hab auch nicht verstanden, was das mit dem Rauchenaufhören eigentlich mit dem durchgeknallten Kellner zutun hatte... :lookaround: Und dann diese eeeeewige Einleitung... :lookaround: Die Scheidungsgeschichte gehört ja eigentlich schon in die Story rein - aber was sollte bitteschön die Sache mit dem Hund? Ihr werdet lachen, ich hab schon fast den genauen Verlauf der Story vergessen, weil sie mir zu... (sagen wir mal) seltsam war... :lookaround: Aber ich glaube mich zu erinnern, daß am Ende ein Hinweis auf das Durchdrehen des Kellners kam; der Ich-Erzähler (wie hieß er nochmal? Habs total vergessen...) meinte, der sei durchgeknallt wegen dem Hundegebell der Nachbarn (oder so ähnlich)...

Mensch, ich brings nicht mehr genau zusammen, dabei hab ich sie erst gestern gelesen. Das ist kein gutes Zeichen, normalerweise sitzen kürzlich gelesene Geschichten bei mir! :lookaround:
stephy
 

*********

Beitragvon Room1408 » Fr 26.Okt.2007 17:00

Ich hab das Hörbuch und beim hören ist sie besser als im buch,weil man sich das <uch durch die betonung besser vorstellen kann.
Ich denke, der Kellner ist genau wie die Hauptperson:gestresst und die Frau ist so abweisend,weil sie für ihren Mann nichts mehr fühlt.
Room1408
 

Beitragvon Konkalit » Di 13.Nov.2007 23:19

Tolle Geschichte. Gab auch eine ziemlich gruselige Gestalt ab, der wahnsinnig gewordene Kellner :lol2:
Konkalit
 

Re: Lunch im Gotham Café (Im Kabinett des Todes)

Beitragvon Mr. Smiley-Smile » Fr 15.Feb.2008 22:01

Ich fand die Geschicht einfach nur unendlich krass, und das auch drei gründen:

1. Sie liest sich schnell und man muss nich viel nachdenken, die charktere werden gut entwickelt und spannung kommt unglaublich schnell auf....alles Kriterien für eine gute KURZgeschichte

2. ich liebe einfach nur solche Anspielungen in denen man teilweise erfährt was als nächstes passiert...aber nur teilweise! man denkt sich die verrücktesten sachen aus und ist krass motiviert weiterzulesen

3. Es ist eine der Kurzgeschichten über die man NACH dem lesen noch nachdenken kann....ihr wisst schon....überlegen, was gerade passiert ist, und sich die hanze geschichte ausmalen. So was liebe ich, und meine ich und ein passr von meinen Freunden haben schon die unterschiedlichsten Theroien, WARUM der kellner durchgedreht ist und wie die strxy weitergeht......

Einfach nur geil :P
Mr. Smiley-Smile
 

Re: Lunch im Gotham Café (Im Kabinett des Todes)

Beitragvon AndreLinoge112 » Do 13.Mär.2008 17:19

Eine Erstklassige KG einer meiner liebsten. Echt gute Story, perfekt vorstellbar und brutal.
AndreLinoge112
 

Re: Lunch im Gotham Café (Im Kabinett des Todes)

Beitragvon fragil » So 08.Jun.2008 21:37

Jaaaa, ich liebe sie! Auch wenn es schade ist, dass nicht gesagt wird, warum er von Diane verlassen wurde.
Aber ich liebe, liebe, liebe diese KG! Und ich kann gar nicht genau sagen, ob das nun an dem Blut und der Grausamkeit liegt oder daran, dass Steven so ein cooler Typ ist, wie er am Ende abgeht! Muha!
Ich glaube, es liegt an beidem.

Okay, ich denke, es ist klar geworden, dass ich sie gut finde. xD
fragil
 

Re: Lunch im Gotham Café (Im Kabinett des Todes)

Beitragvon Creepshow » Sa 14.Jun.2008 00:11

Sie macht Spaß und liefert einige krasse Effekte, dass jemand tief darüber nachdenkt war sicher nicht Kings Absicht :D Bei mir kam recht schnell die Frage WIESO er es tut , zum erliegen....es muss nicht immer alles geklärt sein
Creepshow
 

Re: Lunch im Gotham Café (Im Kabinett des Todes)

Beitragvon Konkalit » Do 29.Jan.2009 21:46

Eine Verfilmung der Kurzgeschichte wäre nicht schlecht, egal ob als Kurzfilm oder als Abendfüllender, mit dem Typen der in der Neuverfilmung von Shining Horace Derwent gespielt hat
Konkalit
 

Re: Lunch im Gotham Café (Im Kabinett des Todes)

Beitragvon Walter_Brennan » Mi 30.Jul.2014 19:22

*Jo* hat geschrieben:Anfangs sah alles ganz danach aus, als wäre Steven derjenige, der aufgrund seines Nikotinentzugs irre wird oder sich am Ende diesen kompletten Wahnsinn, der in diesem Café stattfand, einbildete.

Genau das dachte ich auch. Sogar, nachdem das ganze Blutbad zu Ende ist und Steven und seine Frau das Café verlassen haben, wartete ich noch auf sein "Erwachen".
So aber bleibt für mich nur eine etwas chaotische Story übrig.
Woran ich als erstes dachte, als der durchgedrehte Kellner auftritt, war ...

....dieser Monty-Python-Sketch. Zwar erst, ab dem Erscheinen von John Cleese (ca. 3:45), aber der ganze Sketch ist zum brüllen :lol:
https://www.youtube.com/watch?v=Z9VLwV48OHs

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Re: Lunch im Gotham Café (Im Kabinett des Todes)

Beitragvon flo flagg » Fr 21.Nov.2014 20:03

Ich fand die Geschichte jetzt auch nicht so gut.Die erste Hälfte fand ich noch ganz interessant,die zweite Hälfte war jetzt nicht der große Wurf.
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Re: Lunch im Gotham Café (Im Kabinett des Todes)

Beitragvon bigben » Do 17.Dez.2015 13:29

Die Geschichte fand ich auch nicht so gut.Am Ende dachte ich nur: Und das war's jetzt? :?
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Noch ungelesen : SLEEPING BEAUTIES, FIREMAN und SHINING IN THE DARK
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Re: Lunch im Gotham Café (Im Kabinett des Todes)

Beitragvon ConstantReader93 » Sa 26.Mär.2016 00:51

Die Geschichte hat mich damals mit ein paar Fragezeichen im Kopf zurückgelassen. Sie hat auf jeden Fall ein schauriges Gefühl hervorgerufen, aber es hätte schon ein bisschen mehr erklärt werden können...vor allem die Reaktion der Ehefrau am Ende war für mich überhaupt nicht im Ansatz nachvollziehbar...
ConstantReader93
 

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