Gegen Rassismus und Rechtsradikalismus

Für alles andere

Re: Gegen Rassismus und Rechtsradikalismus

Beitragvon Adeptusmagus » Do 10.Dez.2009 12:20

Ja. Also Rassismus im Hip-Hop bleibt mit Sicherheit eine absolute Ausnahme. Wahrscheinlich gibt es in der Szene eher antinationale Texte. Insgesammt kann man Musik ohnehin nicht pauschalisieren. Das funktionert in keinster Weise!
Selbst Skinhead-Bands sind zu 50% unpolitisch oder sogar antifaschistisch geprägt... (müsste man nur mal googeln).

Es gibt aber auf jeden Fall auch bedenkliche Trends bei extrem nationalistischen Türken! Die sog. Grauen Wölfe wollen sich in Deutschland etablieren und machen in unserer Gegend sogar schon Jagd auf deutsche Jugendliche! Wenn man diese rechte Türkengruppierung dann zur Rede stellen will, behaupten sie einfach, sie seien nur gegen terroristische Kurden! Dies ist falsch. Die sog. GRAUEN WÖLFE sind eine enorme Bedrohung und definitiv gleichzusetzen mit deutschen Nazigruppen.
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Re: Gegen Rassismus und Rechtsradikalismus

Beitragvon patronicolt » Do 10.Dez.2009 16:22

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Re: Gegen Rassismus und Rechtsradikalismus

Beitragvon Kaliostro » Fr 11.Dez.2009 07:49

patronicolt hat geschrieben:Natürlich gibt es im Hip-Hop Rassismus. (...)


Kann mich natürlich auch täuschen aber kannst du konkrete Beispiele bringen? Das würde mich doch jetzt sehr interessieren in welchen Bereichen Rassismus verherrlicht wird.
Kaliostro
 

Re: Gegen Rassismus und Rechtsradikalismus

Beitragvon patronicolt » Sa 12.Dez.2009 10:57

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Re: Gegen Rassismus und Rechtsradikalismus

Beitragvon Kaliostro » Sa 12.Dez.2009 11:21

Entschuldige, aber du prangerst hier einen intoleranten Hip Hop an, denkst dass es Rassismus in dieser Musikrichtung gibt, hast aber wenig bis keine Ahnung und kannst keine konkreten Beispiele bringen. Das finde ich ein wenig... komisch? :wink:

Ehrlich gesagt habe ich noch nie ein Lied gehört welches gegen Rocker ging oder die Hörer von anderer Musik im Hip Hop / Rap - Bereich. Dass Sido und sein Kumpane Bobby aus einer Art Ghetto kamen (so nennen sie es zumindest) und es definitiv schwerer hatten als der Großteil der Bevölkerung, nun ja, das kann glauben wer will. Das sagt eigentlich nicht viel über ihre Musik aus finde ich. Oder hat Polanskis kriminell angehauchte Vergangenheit etwas mit seinen Filmen zu tun? Na also. Das mit den Handys ist leider eine traurige Tatsache, ich finds auch total bescheuert, nervig und respektlos seinen Mitmenschen gegenüber. Aber das ist wohl die Pubertät und der rebellische Kleingeist *g*...
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Re: Gegen Rassismus und Rechtsradikalismus

Beitragvon patronicolt » Fr 18.Dez.2009 15:22

Wie wärs dann mal damit ???

http://www.youtube.com/watch?v=v2wp6-m2bCQ

Deutscher Hip-Hop ist einfach sch... geworden.


Curse sagt die Wahrheit!!! Bitte sehr:

http://www.youtube.com/watch?v=Wtf_nLa3iMY
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Re: Gegen Rassismus und Rechtsradikalismus

Beitragvon Kaliostro » Fr 18.Dez.2009 15:52

Also ehrlich gesagt war mir das Anti-Rocker-Lied von der Sekte wirklich unbekannt. Schade dass sogar Sido sich für so etwas hergegeben hat, entgegen seinem Lifestyle und der Message die er oft predigt... kann man nix machen. Aber ich würde auch nciht so weit gehen und die Aggro-Leute repräsentativ für deutschen Rap zu nehmen. Die waren vllt mal vor Jahren an der Spitze der "NDW", das ist aber längst nicht mehr so. Die bringen doch nur noch Müll raus^^

Ich hab neulich Falco für mich entdeckt :herz:
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Re: Gegen Rassismus und Rechtsradikalismus

Beitragvon Adeptusmagus » Mo 11.Jan.2010 10:35

Die Sekte...
Eher ein peinliches Lied - aber immer das Ergebnis der individuellen Anschauung.
Rocker lachen sich über das affige Gehüpfe der Rapper tot, Rapper empfinden das peinliche Kopfgewackel der Metaller einfach Banane. Wie soll ich sagen, im Grunde haben alle Musikszenen, Subkulturen und Cliquen auf ihre Art und Weise Recht.
Aber als rassistisch empfinde ich das nicht.

Da fallen mir ein paar Zitate ein.

Zur Love-Parade hat mal einer gesagt, das wäre der "Parteitag der Epileptiker". Zum Metal-Festival in Wacken hat mal einer gesagt, dort würden sich nur "dicke Presswürste im Matsch wälzen".... Hahahaha...
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Re: Gegen Rassismus und Rechtsradikalismus

Beitragvon Kurt Barlow » Sa 01.Mai.2010 09:19

Heute marschieren geschätzte 3000 Nazis meine Straße lang, und ein paar Linksextreme versuchen, dem Einhalt zu gebieten. Das sollte erst um 11 losgehen, und um kurz nach 10 haben die Polizisten schon einschreiten müssen. Polizei, Hubschrauer, alles hier, wenn man N24 einschaltet sieht man mal meine schöne Straße, die heute mal Schlachtfeld ist.
I think I'm a Bananatree! :urgs:

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Re: Gegen Rassismus und Rechtsradikalismus

Beitragvon Danse_Macabre » Fr 29.Jul.2011 13:14

Ich bin schon immer nen linker gewesen. Bin nicht nur gegen Faschismus, sondern auch gegen jegliche Form der Ausbeutung, sprich Kapitalismus/Imperialismus.
Das Problem ist einfach, dass uns einfach zu wenige Alternativen gezeigt werden. Egal welche Partei gerade an der Macht ist, es läuft alles auf das gleiche hinaus.
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Re: Gegen Rassismus und Rechtsradikalismus

Beitragvon blaine the ogo » Sa 18.Apr.2015 07:54

Ich wollte keinen neuen Thread für meine Frage eröffnen... ich hoffe sie passt hier rein.

Es geht um den immer stärkeren Zwang politisch korrekt reden und schreiben zu müssen.
Wenn ich über einen Menschen aus einer Gruppe etwas zu sagen habe muss ich ihn irgendwie "rauspicken" und sagen: der ganz rechts, der dünne, der kleine mit Glatze, der Schwarze oder der Asiate. Dass die Zeiten vorbei sind, dass man Neger sagte, das ist mir schon klar, aber inzwischen traut man sich nicht mal farbig bzw. schwarz zu sagen. Auch Indianer ist inzwischen verboten. Da kommt dann sowas zu Stande: "The american native Joe and the slave Jim..." :-P
( http://www.eostraductores.net/2011/01/k ... t.html?m=1 )

Und nun zu eigentlichen Frage, die ganz ernst gemeint ist.
Wie kann ich heutzutage über jmd. mit dunkler Haut reden?

Meine Frau meint "Afroamerikaner". Für mich Quatsch, denn wieso ist ein braunhäutiger Mensch, der in Deutschland wohnt und ggf. hier geboren ist, ein Afroamerikaner. Ein Afrikaner ist er ebenfalls nicht. Was soll ich nun sagen...
Ich meine, dass die Art wie ich über jmd. rede entscheidend ist und nicht welche Worte ich benutze.
Man kann jmd. schön durch die Blume sagen, dass er ein Stück Sch+++ ist, da brauche ich keine Schimpfworte, muss nur abwertend reden.

Und nun die Bonusfrage.
Wie kann ich die Antwort auf die erste Frage auf diese Person anwenden.
http://i.ytimg.com/vi/1Ds5b997Dmc/hqdefault.jpg
Das war gestern eigentlich der Auslöser der ganzen Diskussion, als ich ohne negativen hintergedanken sagte:"Der Neger schaut in beiden Trailern immer so verwirrt, der macht mir ernsthafte Sorgen, was hat der überhaupt für Probleme, der wirkt so erschrocken" Sofort hiess es, man darf ja nicht Neger sagen. Ich konterte provozierend und sagte, dass man schwarz und farbig ebenfalls nicht sahen dürfte, wie denn die Vorschläge wären. Es kamm nichts brauchbares raus, da Afroamerikaner und Afrikaner... naja, lächerlich waren. Im Weltraum ;-) Soll ich jetzt Tattoineafrikaner sagen?
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Re: Gegen Rassismus und Rechtsradikalismus

Beitragvon Kaliostro » Sa 18.Apr.2015 08:40

Also mir wäre neu, dass man die Bezeichnung "schwarz" oder "farbig" nicht verwenden dürfte. Ich sag ja auch zu Weißen Weiße, ohne irgendwelche Schwierigkeiten.
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Re: Gegen Rassismus und Rechtsradikalismus

Beitragvon Walter_Brennan » Sa 18.Apr.2015 08:57

@ blaine the ogo
Ich habe selber einen guten Kumpel, der dunkelhäutig ist. Er spricht von sich selber als black oder colored.
Und er sagt auch, dass er (in unserem Club) etwas "Farbe ins Spiel" bringt. :wink:
Das wichtigste aber ist, wie auch du sagt, der Umgang miteinander. Respekt ist da nicht nur eine Floskel...
...dann kann man auch mal einen Scherz über Hautfarbe, Herkunft oder selbst körperliche Beeinträchtigungen machen, ohne dass der andere beleidigt reagiert.

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Re: Gegen Rassismus und Rechtsradikalismus

Beitragvon blaine the ogo » Sa 18.Apr.2015 08:58

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Re: Gegen Rassismus und Rechtsradikalismus

Beitragvon blaine the ogo » Do 23.Apr.2015 20:51

So, jetzt fand ich wieder was...
In einem Artikel über die DT-Verfilmung ( http://www.esquire.com/entertainment/mo ... s-history/ ) fand ich dies:
Boasting its own specialized language and an immense roster of characters led by Roland's sidekicks Jake, Susannah Dean (a wheelchair-bound African-American woman from the 1960s with a split personality), Eddie Dean (a junkie from the 1980s with a knack for sharpshooting), and their pet Oy


WTF...? Das liest sich sowas von kacke :roll:
Entweder "... black woman... " oder einfach "...woman..." aber nicht dieser politisch korrekte Mist.
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