DT - Verfilmung

Die Saga von Roland und dem Dunklen Turm. Bestehend aus Schwarz, Drei, Tot, Glas, Wolfsmond, Susannah, Der Turm und Wind

Moderator: Roland of Gilead

Re: DT - Verfilmung

Beitragvon ralle » Do 24.Aug.2017 13:12

Wie hoch sind denn bisher die Einspielergebnisse für diesen Film?

Das mit dem "Extended Cut" habe ich auch schon gedacht, aber wenn nicht allzu viel mehr an Material gedreht wurde, dann kann die DVD-Fassung ja auch nicht viel länger werden.
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Re: DT - Verfilmung

Beitragvon blaine the ogo » Do 24.Aug.2017 20:22

ralle hat geschrieben:Wie hoch sind denn bisher die Einspielergebnisse für diesen Film?


Der aktuelle Stand (22.Aug.) ist: 73 Mio.

http://www.boxofficemojo.com/movies/?pa ... ktower.htm
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Re: DT - Verfilmung

Beitragvon ralle » Fr 25.Aug.2017 11:34

Und der Film hat nach meiner Erinnerung 60 Mio. gekostet. Dann ist ja zumindest etwas Gewinn dabei rumgekommen.

Fraglich, ob das reicht, um an eine Fortsetzung zu denken.
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Re: DT - Verfilmung

Beitragvon Vermis » Fr 25.Aug.2017 12:53

@ralle

Der Film kostete 66 Millionen und dazu muss noch Marketing gerechnet werden. Irgendwo weiter vorne wurde glaube ich gesagt, das wären auch nochmal 10 millionen gewesen. Der Film ist also eher ein Verlust, wenn er nur 73 Millionen bisher einnehmen konnte.
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Re: DT - Verfilmung

Beitragvon ralle » Fr 25.Aug.2017 13:08

Ok, das habe ich nicht bedacht. Aber er läuft ja noch, das heisst, er kann weiterhin Geld einspielen.

Aber ingesamt hast du wohl recht, so ein richtiger Kassenschlager ist wohl was anderes.
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Re: DT - Verfilmung

Beitragvon Gage_Creed » Fr 25.Aug.2017 19:29

Ich bin zwar etwas spät aber habe den Film nun endlich auch gesehen. Habe mir eigentlich permanent die Frage gestellt, ob Kinobesucher, die das Buch / die Reihe nicht gelesen haben den Film überhaupt verstehen. Es wirkte für mich alles etwas zusammenhangslos. Stellenweise hat es sich etwas gezogen, andere Teile fand ich recht hektisch und übereilt. Alles in allem nicht der schlechteste Film, den ich je gesehen habe, aber ganz sicher nicht mein neuer Lieblingsfilm. Irgendwie wirkte das alles etwas zu Weltraum-lastig und das "Western-Flair", das ich beim lesen hatte ging mir leider verloren.
Das ist natürlich nur meine persönliche Meinung und da ich alleine geschaut habe und sonst hier auch niemanden kenne, der den Film gesehen hat, fehlen mir natürlich andere Meinungen etwas.
Ich hätte mir eine weniger Technische und eher persönliche Umsetzung gewünscht. Die Psyche der Charaktere blieb für mich ziemlich auf der Strecke.
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Re: DT - Verfilmung

Beitragvon bigben » Sa 26.Aug.2017 22:25

Bin auch grade aus dem Kino raus.
Der Film war schon okay. Bin jetzt nicht megaenttäuscht, aber ich sprudel jetzt auch nicht vor Freude über.Mir persönlich war er auch etwas zu kurz. Glaube auch, das der Film bei Leute ohne "Backgroundwissen" einige Fragezeichen hinterlässt. Alles ist ziemlich schnell passiert. Teilweise viel zu schnell. Zum Beispiel der Torwächter. Kaum war er da, schon isser wieder weg.??? Ich weiss, was das war, weil ich die Bücher kenne, aber jemand , der das eben nicht tut, der wird sich nur wundern, was das jetzt sollte. Insgesammt hatte ich den eindruck, das die Kinobesucher nicht begeistert waren. Was positives am Film: Die Effekte waren gut und Roland, Jake und vorallem Walter haben mich nicht enttäuscht. Alle drei Hauptfiguren haben ihren Part gut gemacht. In den Schussszenen kamm schon Revolvermannfeeling rüber und der Walter im Film hat mir um einiges besser gefallen als der im Buch.
Ich war alleine in der Vorstellung und glaube nicht, das der Film bei irgendeinem von meinen Kumpels gut angekommen wäre.Wenn es eine Fortsezung geben sollte (könnte ich mir als eine Mischung aus DREI und TOT. vorstellen (der 3.Film würde dann aus Schnipseln aus WOLFSMOND, SUSANNAH und DER TURM bestehn)) wäre ich auch wieder zum Kinobesuch bereit, aber so recht an eine Fortsetzung glaube ich nicht.
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Re: DT - Verfilmung

Beitragvon ralle » Di 05.Sep.2017 09:14

So langsam verschwindet der Film wieder aus den Programmen der Kinos.

Einen großen Eindruck scheint er nicht hinterlassen zu haben.

Auch hier im Forum gab es m.M.n. vergleichsweise wenige Reaktionen, wenn man überlegt, wie lange man auf diesen Film gewartet hat.

P.S.: Hat sich die Produktionsfirma mal zu den Einspielergebnissen geäußert und wie diese sich auf eine (mögliche) Fortsetzung auswirken?
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Re: DT - Verfilmung

Beitragvon blaine the ogo » Di 05.Sep.2017 09:59

ralle hat geschrieben:
Auch hier im Forum gab es m.M.n. vergleichsweise wenige Reaktionen, wenn man überlegt, wie lange man auf diesen Film gewartet hat.



Das liegt aber nicht daran, dass die Verfilmung nicht episch war, sondern eher an der Tatsache, dass hier inzwischen kaum was los ist. Die Foren sterben aus, langsam und kontinuierlich. Egal ob Bücher, Technik oder Hobby - überall kann man seit einigen Jahren den Schwund sehen. Dafür gibt es mehr Leben in den Facebookgruppen, Beiträge im Stundentakt, reichlich Antworten in Minutentakt. Leider bleibt oft die Qualität, Ordnung, Suchfunktion und Sortierung auf der Strecke. Aber so ändert sich halt die Community, schnell und bunt, dafür sind die Forenstrukturen zu langweilig. Übrigens, in den FB-Gruppen gab es reichlich ausgiebiger Diskussionen zum Film, vor und nach der Premiere, da kann man nicht klagen. Daher sage ich, es liegt nicht am Film. Nur am Rande... ich bin auch im polnischen Kingforum angemeldet, dort ist es genauso... erst letzte Woche haben die Alt-User das Forensterben diskutiert, auch dort ist es nicht so, wie es mal war...
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Re: DT - Verfilmung

Beitragvon ralle » Di 05.Sep.2017 13:31

Stimmt, das hatte ich nicht bedacht. Mir ist dieses Forensterben auch schon in einigen Musikforen aufgefallen.

Wie war denn der Tenor in den Gruppen bei Facebook? Eher positiv oder eher negativ?
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Re: DT - Verfilmung

Beitragvon blaine the ogo » Di 05.Sep.2017 22:41

ralle hat geschrieben:
Wie war denn der Tenor in den Gruppen bei Facebook? Eher positiv oder eher negativ?


An sich waren alle Bewertungen da, von "richtig begeistert", über "ganz gut" "besser sowas als gar kein Film", bis hin zu "völliger Schrott" und "das war kein Dunkler Turm". Die Verteilung von sehr gut, gut, schlecht und sehr schlecht war in etwa jeweils 10, 50, 20 und 20%. In den polnischen Communities ähnlich, allerdings etwas mehr von den besseren Bewertungen.
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Re: DT - Verfilmung

Beitragvon Zurimor » Do 07.Sep.2017 23:25

Vorweg, schlecht ist der Film nun nicht. Allerdings hat er für mich absolutes Pilot-Flair und als solcher würder er auch gut funktionieren. Hintergründe etc. könnten in einer Serie sehr gut ausgearbeitet werden.
Problem ist nur, es ist kein Pilot, sondern ein Kinofilm, irgendwie deswegen leider ein wenig Thema verfehlt. :wink:
Einige gute Ansätze sind durchaus vorhanden, leider auch einiges Negatives (Walters Basis etwa ist viel zu technisiert und diese Crew, die er beschäftigt, was soll das????)
Insgesamt aber nicht schlecht, und als Pilot einer Serie, wäre ich damit durchaus einverstanden, als eigenständiger Film fehlt allerdings leider ein wenig Substanz, mindestens 30 Minuten, besser 1-2 Stunden mehr hätten in der Hinsicht sicher gut getan.
Was allerdings meiner Ansicht nach gar nicht geht ist, das Eddie, Susannah und Oy komplett gestrichen wurden, das ist ein Verbrechen! Gerade Oy, der eigentliche Star der Serie, naja, zumindest mein persönlicher Star. :lol: Die Szenen mit Oy sind mit das Beste, was King je geschrieben hat, ganz klar. :wink:
Also, wenn da noch was kommt, könnte das gut werden, aber das steht ja in den Sternen....

Aber da hast du natürlich recht, manche Dinge könnten oder sollten beim adaptieren geändert werden. ES ist ein solches Beispiel: Das Buch kam in den 80ern raus und bot für die Erwachsenen Leser einen Nostalgischen Rückblick in die Kindheit der 50er. Da diese Generation inzwischen in der Minderheit ist, weil Zeit und Tod, wird im kommenden Film die Handlung in die 80er und das Jetzt verlegt, weil das die Zeit ist, für die Jetzt die meisten Menschen Nostalgie und Erinnerungen haben. Solche Änderungen sind dann vollkommen in Ordnung, da es nichts am Gefühl der eigentliche Story ändert.


Hmm, das seh ich ein wenig anders. Die 50er waren Rock'n'Roll, schicke Autos und eine riesige Aufbruchstimmung, ein ganz besonderes Feeling, das ich, auch wenn ich selbst die Zeit nicht erlebt habe, absolut nachvollziehen kann. Die 80er bringen da doch eine ganz andere Stimmung rüber und ganz ehrlich, die 80er waren meine Jugendzeit, aber Nostalgie verbind ich damit in diesem Zusammenhang überhaupt nicht, da bieten die 50er was eine Verfilmung angeht bei Weitem mehr Nostalgie. Davon ab sind 50er+80er definitiv mehr Nostalgie als 80er+Jetzt, das Jetzt hab ich jeden Tag vor der Haustür, das brauch ich nicht unbedingt auch noch auf der Leinwand. :D
Manches läßt man auch in Verfilmungen besser in der Zeit, in die es gehört, aber das ist nur meine Meinung.
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Re: DT - Verfilmung

Beitragvon Vermis » Fr 08.Sep.2017 08:19

@Zurimor

Das mit der Zeit meinte ich ja folgendermaßen: Das Buch erschien in den achtzigern und in dieser Zeit spielt auch die Erwachsenen-Handlung. Die Kinder-Handlung spielt in den Fünfzigern, richtig. Für die Leser zu der Zeit waren die 80er das Jetzt und die 50er verbanden sie mit ihrer Kindheit. Diese Zwiespaltung in der Zeit ist ja der eigentliche Punkt: Gegenwart und Kindheit. Das sich die 50er und 80er unterscheiden stimmt, aber an sich ist das hier unwichtig.
Darum ist es mir ehrlich gesagt egal, das die Zeitebenen verändert wurden. Im besten Fall kann eine solche Änderung der Geschichte neue Facetten abgewinnen.

Mit all dem will ich nur sagen, Änderungen beim Adaptieren sind manchmal auch nötig. Bei ES stören mich solche Kleinigkeiten nicht, aber wenn man aus dem verdammten Dunklen Turm Zyklus nur einen schlechten Piloten macht könnte ich :kotz:
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Re: DT - Verfilmung

Beitragvon Zurimor » Fr 08.Sep.2017 14:43

@Vermis Ist mir schon klar, wie du das meinst, aber wir sind da unterschiedlicher Ansicht, ist ja auch okay. ;) West Side Stoy ist nunmal was völlig anderes als Romeo & Julia (mal abgesehen von Musical etc.), es gibt da einige Beispiele von Neuverfilmungen in moderner Zeit, und meist waren die Neuverfilmungen zumindest für mich schlechter als das Original.
Bei der Neuverfilmung von Timm Thaler geht man übrigens den umgekehrten Weg, die spielt, (wie die Romanvorlage von James Krüss) in den 20er statt wie die TV-Serie aus den 70ern in den 70er Jahren.
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Re: DT - Verfilmung

Beitragvon blaine the ogo » Fr 08.Sep.2017 15:30

Ein Beispiel für gutes Gelingen einer Zeitverschiebung ist Carrie 2013-er Remake. Da hatte wirklich alles gepasst ;-)
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