GLAS - Fragen und Meinungen zum Buch

Die Saga von Roland und dem Dunklen Turm. Bestehend aus Schwarz, Drei, Tot, Glas, Wolfsmond, Susannah, Der Turm und Wind

Moderator: Roland of Gilead

Re: GLAS - Fragen und Meinungen zum Buch

Beitragvon stephy » Fr 06.Jun.2008 09:15

Also, ich hab das Buch jetzt endlich durch. Die Geschichte um Roland und Susan hat sich ja ganz schön gezogen, so ab dem Mittelteil, da war ich dann doch etwas gelangweilt. Aber gegen Ende hin ist sie ziemlich spannend geworden.Und das Ka-tet von Roland? Oh je, also, ab der Sache mit den roten Schuhen ging mir alles wirklich etwas zu schnell. Ich finde, King hätte das gegen Ende wirklich weglassen und im nächsten Band bringen sollen, also die Konfrontation mit Flagg und dem Ticktackmann (der war einfach viel zu schnell hinüber, was sollte da diese ganze dramatische Szene in "tot.", als er von Flagg geholt wurde? Er hatte ja überhaupt keinen Nutzen mehr und eine Gefahr stellte der Ticktackmann in "Glas" ja echt auch nicht mehr dar!). Irgendwie fand ich es auch gar nicht stimmig, was nach Rolands dramatischer Geschichte noch so alles kam. Auch die Reaktionen von Eddie und den anderen (außer Jake) fand ich jetzt auch nicht sehr mitfühlend, im Gegenteil. Irgendwie haben die sich ja gar nicht richtig zu Rolands Geschichte geäußert, haben dauernd das Thema gewechselt... Fand ich unhöflich. :(

Jetzt lege ich erst mal eine Pause ein, lese ein anderes Buch dazwischen, und dann kommt "Wolfsmond" dran. Hab ich schon neben meinem Bett liegen. :P
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Re: GLAS - Fragen und Meinungen zum Buch

Beitragvon Jehane » Mo 13.Dez.2010 11:38

Zum Ausgangsposting: Dass Susan und Roland nicht für immer glücklich bleiben werden, liegt doch total auf der Hand. Allein Rolands Reaktion, als die anderen ihn bitten, von Susan zu erzählen, ist doch mehr als nur ein Hinweis darauf, dass Susan sterben wird. Ich bilde mir ein, dass solche Andeutungen schon in Band 1 passieren. Ganz abgesehen davon ist die Ausgangssituation für die beiden eine denkbar schlechte - ähnlich wie bei Romeo und Julia. Sowas KANN einfach nicht gut gehen. Ich bin jetzt auf S. 450 der englischen Taschenbuchausgabe und quäle mich durch diese unsägliche Liebesgeschichte, die vor Kitsch nur so trieft und einfach ZU LANG ist. Die gesamte Rückblende ist viel zu lang geraten - ich meine, das Buch hat um die 840 Seiten, und davon drehen sich über 600 nur um Rolands Vergangenheit. Das ist ganz einfach übertrieben und wäre in dieser Form nicht notwendig gewesen, auch, weil ich finde, dass Roland als Charakter ein wenig entzaubert wird, wenn King ihn uns als liebestollen Teenager präsentiert. Dazu kommt, dass sämtliche Figuren in diesem Kaff nichts als Schablonen sind - die Bösen sind böse, die Guten sind gut. Gähn. Das kann King normalerweise besser. Mal sehen, was da noch kommt; bisher finde ich den Band aber ziemlich schwach.
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Beitragvon Pennywize_666 » Mo 13.Dez.2010 12:08

Jehane hat geschrieben:Ich bilde mir ein, dass solche Andeutungen schon in Band 1 passieren.
Du irrst dich nicht, sogar die genaue Todessituation kommt schon vor ("Schwarz" - gebundene Heyne-Metallic-Ausgabe, Kapitel Drei: Das Orakel und die Berge, Unterkapitel 2, Absätze 1 - 3):
Spoiler: zeigen
Susan, seine Geliebte, starb vor seinen Augen.
Sie starb, während er zusah; zwei Dorfbewohner hielten ihn auf beiden Seiten fest,
sein Hals steckte wie der eines Hundes in einem breiten rostigen Eisenkragen. So war das alles zwar nicht passiert - er war noch nicht einmal vor Ort gewesen -, aber Träume hatten da eben ihre eigene Logik.
Sie war am Sterben. Er konnte ihr brennendes Haar riechen, konnte die Rufe der Bevölkerung nach dem Charyou-Baum hören. Und er konnte die Farbe des eigenen Wahnsinns erkennen. Susan, das liebreizende Mädchen am Fenster, die Tochter des Herdenführers. Wie sie über die Schräge geflohen war, der Schatten des Pferdes und des Mädchens vereint, ein Fabelwesen aus einer alten Geschichte, wild und frei! Wie sie gemeinsam in den Mais geflohen waren! Nun bewarfen die Leute sie mit Maishülsen, und die Hülsen fingen Feuer, noch bevor sie sich in ihrem Haar verfingen. Charyou-Baum, Charyou-Baum,schrein diese Feinde des Lichts und der Liebe, und irgendwo schnatterte die Hexe. Rhea, so hatte der Name der Hexe gelautet, und Susan wurde in den Flammen schwarz, ihre Haut platzte auf, und ...
Dies ist übrigens einer der Teile, die von King überarbeitet wurden, hier die ursprüngliche Version aus "Schwarz" - Heyne-Jumbo-Ausgabe:
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Susan, seine Geliebte, starb vor seinen Augen.
Sie starb, während er zusah; zwei Dorfbewohner hielten ihn auf beiden Seiten fest, sein Hals steckte wie der eines Hundes in einem breiten rostigen Halsband aus Eisen.
Roland konnte die klamme Feuchtigkeit der Grube sogar durch den starken Gestank des Feuers riechen ... und er konnte die Farbe seines eigenen Wahnsinns erkennen.
Susan, das liebreizende Mädchen am Fenster, die Tochter des Pferdekutschers. Sie wurde in den Flammen schwarz, ihre Haut platzte auf.



MfG Penny
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Re: GLAS - Fragen und Meinungen zum Buch

Beitragvon Jehane » Di 14.Dez.2010 13:26

Ha, wusste ich's doch :) Ist nur schon eine Weile her, dass ich den ersten Band gelesen habe - so Anfang des Jahres, glaube ich, war das, deswegen waren mir die Details entfallen. Außerdem hab ich Band 1 nicht so konzentriert gelesen, weil ich das Buch streckenweise sehr sperrig und mühsam fand; es ist nicht grade leicht zugänglich.

Hm. Wenn das eh schon in Band 1 ausgeführt wird, frage ich mich erst recht, was diese Unmenge an Details in Band 4 soll. Ich habe mich seit The Gunslinger nicht mehr so mit einem Buch geplagt, wobei ich den Gunslinger noch sehr interessant fand, eben weil so wenig erklärt wurde und weil man nur Bruchstücke der Geschichte hingeworfen bekam. Weil die Welt neu und spannend war, die King hier entworfen hat und weil man über Roland so gut wie gar nichts wusste. Wizard & Glass ist dagegen einfach öd, und wie ich schon in meinem vorigen Posting gesagt habe: Man hätte diese Vorgeschichte auch deutlich kürzer ausführen können, erst recht, wenn in Band 1 schon beschrieben wird, wie Susan stirbt.

Was mich mittlerweile auch sehr stört, ist der Umstand, dass die drei Burschen - Roland, Cuthbert und Alain - sich für ihr Alter sehr erwachsen benehmen, Gunslinger hin oder her. So führt sich kein 14-Jähriger auf, erst recht keiner, der bis über beide Ohren verliebt und ein Opfer seiner Hormone ist. Ich finde die jugendlichen Gunslinger ziemlich unglaubwürdig und stelle mir die beim Lesen unwillkürlich etwas älter vor - so um die 20 herum. Mindestens. Das ist aber generell ein Problem, das ich mit kindlichen bzw. jugendlichen Charakteren bei King habe - sie wirken alle älter, als sie sein sollen und sagen bzw. tun Dinge, die einfach nicht altersgemäß sind und daher unglaubwürdig rüberkommen.

Vielleicht kann ich auch deshalb mit Wizard & Glass so wenig anfangen. Ich hatte ja auch damit gerechnet, dass die Rückblende einen Zeitabschnitt von mehreren Jahren umfassen würde, nicht nur ein paar Monate. Mittlerweile bin ich auf Seite 513 und total genervt, weil nichts weitergeht. Absolut nichts. Die Burschen streiten sich, was in dem Alter eh normal ist. Der eine ist eifersüchtig, weil der andere das Mädel gekriegt hat. Auch normal. Die Bösen sind schablonenhaft böse und damit stinklangweilig, noch dazu sind sie - bisher- den Jugendlichen auch noch unterlegen. Susans Tante ist eine verbitterte, klischeehafte alte Jungfer, die Hexe ist widerlich, der Dorftrottel liebenswürdig und hilfsbereit, Susan oszilliert zwischen der Maid in Gefahr, dem rebellischen Teenager und der romantisch-verklärten Schönheit. Kurz: Es laufen nur Klischees durch das Buch, und das finde ich schwach. Das kann King wie gesagt viel, viel besser.
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Re: GLAS - Fragen und Meinungen zum Buch

Beitragvon Kenduskeag » Di 14.Dez.2010 19:52

Hallo,bin ganz neu hier und grüße mal allerseits!!Lese momentan zum ersten Mal GLAS und bin auf S.530 und mir geht es ähnlich wie Jehane mit diesem Teil der DT-Reihe;die Liebesgeschichte zieht sich ziemlich in die Länge und auch die Thematik um das Zählen der Pferde etc. wird ganz schön ausgedehnt.Susan zofft sich zum tausendsten Mal mit ihrer Tante,alle Parteien wollen den nächsten Schritt der Anderen abwarten...puuh!Da kann King froh sein,dass ich viel Vertrauen in ihn habe :D

Mfg Kenduskeag
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Re: GLAS - Fragen und Meinungen zum Buch

Beitragvon Donna Trenton » Di 14.Dez.2010 22:33

Stimmt, ich erinnere mich auch noch, dass Glas ziemliche Längen hatte. Nichtsdestrotrotz ist es mein Lieblingsband der DT-Reihe. Also einfach weiterlesen, glaub mir, es lohnt sich. :mrgreen:
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Re: GLAS - Fragen und Meinungen zum Buch

Beitragvon Jehane » Mi 15.Dez.2010 10:27

Eine meiner Freundinnen, die die gesamte DT-Reihe schon mehrmals gelesen hat, meint, dass es nach Abschluss der Rückblende wieder besser wird - also wenn die Erzählung wieder zu Roland, Eddie, Susannah, Jake und Oy zurückkehrt. Deswegen lese ich auch noch weiter, obwohl ich mir erst heute Vormittag im Bus wieder gedacht hab "OMG, noch immer 200 Seiten, bis die Rückblende endlich vorbei ist". Ich verlier schön langsam die Geduld, und sollte ich das Buch irgendwann noch mal lesen, mach ich's wie meine Freundin und überspringe einfach die gesamte Rückblende *g* Die kann man glaube ich eh schön in wenigen Sätzen zusammenfassen... es tut sich ja nicht wirklich was, ich warte die ganze Zeit auf einen wirklich dramatischen Höhepunkt, der jetzt dann hoffentlich bald mal kommt - die Andeutungen sind jedenfalls schon ausreichend vorhanden :)
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Re: GLAS - Fragen und Meinungen zum Buch

Beitragvon Donna Trenton » Mi 15.Dez.2010 13:28

Bloß nicht die Rückblende überspringen. Gerade zum Ende hin wird es sehr, sehr spannend. Allerdings ist der Teil danach auch echt toll. Das ist das, was ich so an diesem Buch liebe: Der "Gegenwarts"-Teil mit unserem Ka-Tet und die Rückblende (wenn man von einigen Längen absieht), sind alle beide wahnsinnig fesselnd.
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Re: GLAS - Fragen und Meinungen zum Buch

Beitragvon Jehane » Do 16.Dez.2010 15:00

Ich hätte mit der Rückblende ja kein Problem, wenn sie nicht so unglaublich lang wäre. Jetzt nimmt das Ganze eh ein bissl mehr Fahrt auf - Roland und seine Kumpels wurden grade von Jonas "verhaftet", ich denke, jetzt kommt ein bisschen Action rein, und das ist auch gut so. Die Geschichte selbst wäre ja nicht unspannend, aber die Länge ist einfach unmöglich. Auf 600 Seiten passiert... nichts. Oder jedenfalls nicht viel. Oder halt erst am Ende der Rückblende. 200 Seiten Rückblende hätten es auch getan. So wird ein an sich gutes Buch ziemlich ruiniert.
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Re: GLAS - Fragen und Meinungen zum Buch

Beitragvon Jehane » Fr 17.Dez.2010 23:09

Bin durch, und ich muss sagen, die letzten 100 Seiten der Rückblende hatten es echt in sich. Als
Spoiler: zeigen
Susan verbrannt wurde
, sind mir echt die Tränen in die Augen geschossen. Und der Rest des Buches war wieder sehr gut. Fazit: Die Rückblende ist sicher wichtig, und ich finde auch die Geschichte an sich nicht schlecht. Sie ist nur einfach viel zu lang und wird erst gegen Ende hin richtig spannend und mitreißend.
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Re: GLAS - Fragen und Meinungen zum Buch

Beitragvon Mr. Dodd » So 23.Jan.2011 21:59

Ist immer noch der für mich beste Band der Turm-Reihe. Schon allein das erste Kapitel ist genial geschildert. Das Vorbeifahren von Blaine aus der Sicht einer verstrahlten und toten Stadt, wo nur noch Mutanten sind hat mich sofort in den Bann gezogen und dann diese Symbolik mit dem Mond, der gerade in Rolands Rückblende noch so eine große Rolle spielt, herrlich.
Am besten aber finde ich dann jene Rückblende von Roland, die nur mal so nebenbei gesagt einem klassischen Drama nicht besser gleichen könnte. Ich habe tatsächlich alle Elemente gefunden, die in dem Aufbau eines klassischen Dramas vorkommen (wohl dem Zufall geschaltet, dass wir das in Deutsch gerade dran hatten, als ich das Buch das erste Mal las) und wie in einem Drama ist mir da auch beim mehrmaligen Lesen aufgefallen, dass Susan von Anfang an verloren war, noch bevor sie überhaupt Rhea trifft. Wunderbar wenn man so eine auswegslose Situation schon zu Beginn darstellen kann. Auch wenn mit Sicherheit Teile des Rückblicks langatmig sind, so finde ich auch den Aufbau und der Konflikt zwischen Rolands Gruppe äußerst spannend und das beste ist kommt da ab dem Kapitel "Die Kugel wird geholt", denn dann entlädt sich das alles.

Kleinere Kritikpunkte gibt es natürlich auch hier:
Spoiler: zeigen
Alle regen sich in Es über die Gruppensexszene der Kinder auf, aber ist es nicht genauso seltsam, dass ein 14-Jähriger!!! eine Liebesdienerin aufsucht oder auch dann mit Susan, kann mir nicht vorstellen, dass ein 14-Jähriger schon so verrückt danach ist. (wobei ich zu diesem Thema ehrlich gesagt null Ahnung habe und das auch nicht so schnell ändern möchte)
Allgemein ist hier wohl am extremsten, dass sich Charaktere völlig unnormal für ihr Alter verhalten. Konnte mir Roland und sein Ka-tet einfach nicht als 14-Jährige vorstellen.
Dann hat mich etwas dieses extreme Einbauen der Oz-Thematik gestört, etwas weniger wäre vielleicht nicht so lächerlich gewesen, wie sie dann den Ticktackmann auspusten und Flagg vertreiben. Habe auch nicht kapiert, wie sie dann wieder aus dem Schluss kommen. Meiner Meinung nach hätte King die Gruppe noch länger über Susan nachdenken lassen sollen, denn diese Abschnitte waren sehr bedrückend und Roland hätte noch erzählt, wie er seine Mutter tötet und dann Schluss.
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Re: GLAS - Fragen und Meinungen zum Buch

Beitragvon Jehane » Mo 24.Jan.2011 12:18

Die Darstellung der drei Burschen als Jugendliche ist meiner Meinung nach völlig misslungen. Die benehmen sich so überhaupt nicht wie 14-Jährige - ja, ich weiß, die sind fertig ausgebildete Gunslinger und alles, aber trotzdem sind sie noch halbe Kinder. Das kam überhaupt nicht rüber, auch wenn King dauernd betont hat, dass sie eigentlich noch nicht erwachsen sind. Nur: Sie handeln unglaublich erwachsen, mal abgesehen von Rolands Liebestaumel.
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Re: GLAS - Fragen und Meinungen zum Buch

Beitragvon Donna Trenton » Mo 24.Jan.2011 20:05

Stimmt; alle drei reden unglaublich weise daher. Würde nicht immer mal wieder explizit erwähnt werden, dass es sich um Vierzehnjährige handelt, könnte man meinen, es wären Leute Mitte dreißig.
Das ist allerdings generell so bei King. Auch die richtig kleinen Kinder reden in Kings Romanen andauernd wie kleine Erwachsene.
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Re: GLAS - Fragen und Meinungen zum Buch

Beitragvon Jehane » Di 25.Jan.2011 12:06

Stimmt, das kriegt er irgendwie nicht so auf die Reihe. Jake kommt ja auch sehr erwachsen rüber, obwohl er erst elf oder zwölf Jahre alt ist. Ich schätze, es ist aber auch schwierig, glaubwürdige Kinder- bzw. Jugendlichen-Charaktere zu schreiben, wenn man selbst schon erwachsen ist und die eigene Kindheit/Jugend Jahrzehnte zurück liegt.
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Re: GLAS - Fragen und Meinungen zum Buch

Beitragvon Mr. Dodd » Do 27.Jan.2011 20:23

Ich finde aber der starke Jungencharakter ist eine Konstante bei Kings Werken, den ich nicht unbedingt als schlecht ansehe. Es sind eben Kinder, die in Extremsituationen kommen und da benimmt man sich häufiger reifer und erwachsener als als ganz normales Kind.
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