SUSANNAH - Fragen und Meinungen zum Buch

Die Saga von Roland und dem Dunklen Turm. Bestehend aus Schwarz, Drei, Tot, Glas, Wolfsmond, Susannah, Der Turm und Wind

Moderator: Roland of Gilead

Beitragvon S()UL3@T€R » Do 20.Jul.2006 08:26

Muss an dieser Stelle Char Recht geben. Ohne Wolfsmond würde sich einem die Sache mit den Brechern in den späteren Teilen nicht schlüssig erklären.
Die letzten Bände fand ich auch durchweg gut, okay, mal abgesehen von einigen Hängern, die aber nicht weiter ins Gewicht fallen, muss jedoch einräumen, dass sie sich vom Stil her tatsächlich nicht so recht ins Gesamtbild einfügen. Ist wohl der Tatsache geschuldet, dass King den Zyklus nun endlich abschließen wollte und in ziemlicher Eile alles fertig geschrieben hat. Wie auch immer, meine ganz persönliche (!!!) Meinung ist die, dass der DT-Zyklus schlichtweg genial ist und mit Sicherheit seines Gleichen sucht und noch lange suchen wird.
S()UL3@T€R
 

Beitragvon ka-lanu » Do 20.Jul.2006 09:41

Also, ich fand Wolfsmond superspannend und hab es verschlungen wie ein Wolf (uha, was für ein Kalauer!!). Ebenso wie Susannah voll spannend war. Mir kam Glas eher zäh vor, als die ganze Vergangenheit von Roland erzählt wird (klar, ist wichtig, aber ich fand die Story zu langatmig erzählt!).
Ist mir gar nicht aufgefallen, dass die letzten Bände irgendwie schludriger geschrieben sein sollen - woran macht ihr Kritiker das denn fest???
ka-lanu
 

Beitragvon DasTier42 » So 08.Okt.2006 13:08

So, habe heute endlich Susannah fertig gelesen und bin nun sehr gespannt wie es enden wird.

Ich kann nicht sagen, dass es mir nicht gefallen hat, aber es gibt so ein paar Textpassagen, die doch etwas verwirrend sind und die ich ehrlich gesagt auch nicht so ganz verstehe. Speziell geht es da um Mia/Susannah im letzten Kapitel, ist alles ein wenig verwirrend, was nicht heißen soll, dass ich die Story nicht verstehe, sondern nur teilweise ein paar einzelne Textpassagen. Naja, nicht so tragisch.

Dennoch muss ich sagen, dass ich auch so ein wenig das Gefühl hatte, dass King sich ein wenig zwingt zum Abschluss zu kommen. Wenn man sich überlegt wieviel Zeit er sich mit den anderen Romanen bis Glas gelassen hat.

Ich fand es eher witzig, dass er sich selbst in die Story eingebaut hat und fand es eigentlich erfrischend für die ganze Story. Immerhin ist Der dunkle Turm DAS Werk von King, das über allem steht. Da finde ich es auch absolut gerecht, dass er sich mit einbezieht.

Besonders interessant fand ich die Auszüge aus seinem Tagebuch am Ende des Buches. Sind die eigentlich nur gefaket oder stammen diese wirklich so von King? War jedenfalls ziemlich erschrocken, dass er so ein starkes Drogen- und Alkoholproblem hatte (muss dazu sagen, dass ich mich nicht so sehr mit seinem Privatleben auskenne)

Was ich jedoch etwas suspekt fand, ist dei Tatsache mit dem Datum 19.06.1999. Ich nehme ihm irgendwie nicht ab, dass er dieses Datum wirklich schon ein paar Monate notiert hatte. Daher ja auch meine oben gestellte Frage.

Jedenfalls bin ich auf den Abschluss der Saga wirklich gespannt und freue mich auch schon drauf.
DasTier42
 

Beitragvon Wordslinger » So 26.Nov.2006 09:01

DasTier42 hat geschrieben:Dennoch muss ich sagen, dass ich auch so ein wenig das Gefühl hatte, dass King sich ein wenig zwingt zum Abschluss zu kommen. Wenn man sich überlegt wieviel Zeit er sich mit den anderen Romanen bis Glas gelassen hat.

ja, fand ich auch! das beschreibt er ja im coda im sechsten teil warum und auch im vorwort zu den ersten 4 bänden, wird das gesagt. er spricht ja von dem "gefühl 19" (man ist 19, unsterblich, die welt liegt einem zu füßen, man kann alles erreichen!). am 19.06.1999 wird ihm ja durch einen verkehrsunfall bewußt wie schnell das leben zu ende sein kann und deshalb versucht er nun mit aller macht sein werk zu vollenden bevor er vllt einen nexten unfall hat, den er dann wirklich nicht überlebt! :heul:

DasTier42 hat geschrieben:Ich fand es eher witzig, dass er sich selbst in die Story eingebaut hat und fand es eigentlich erfrischend für die ganze Story. Immerhin ist Der dunkle Turm DAS Werk von King, das über allem steht. Da finde ich es auch absolut gerecht, dass er sich mit einbezieht.

Besonders interessant fand ich die Auszüge aus seinem Tagebuch am Ende des Buches. Sind die eigentlich nur gefaket oder stammen diese wirklich so von King? War jedenfalls ziemlich erschrocken, dass er so ein starkes Drogen- und Alkoholproblem hatte (muss dazu sagen, dass ich mich nicht so sehr mit seinem Privatleben auskenne)

ja, er hatte große drogen- und alkoholprobleme. das beschreibt er vor allem in "on writing" (das leben und das schreiben). find ich sehr bemerkswert wie er im 6. und 7. teil dies verarbeitet! im 7. band, seite 556 beschreibt roland king als einen mann, den er nicht mag. :laugh:

DasTier42 hat geschrieben:Was ich jedoch etwas suspekt fand, ist dei Tatsache mit dem Datum 19.06.1999. Ich nehme ihm irgendwie nicht ab, dass er dieses Datum wirklich schon ein paar Monate notiert hatte. Daher ja auch meine oben gestellte Frage.
ja, seltsam. ich denk mal NACH DIESEM TAG hatte er einiges noch geändert, zb die 19 zur 19-99 ausgebaut (andys codewort)
Wordslinger
 

Beitragvon Linoge » Fr 19.Jan.2007 17:45

Hatte ich ursprünglich behauptet, den Figuren fehle die nötige Seele, so möchte ich meine damalige Meinung, nachdem ich nun zum zweiten Mal "Susannah" gelesen habe, revidieren.

Die Geschichte um Susannah selbst habe ich nunmehr als sehr bewegend und mitreissend empfunden, insbesondere die Szene vor dem Dixie-Pig hat mich sehr bewegt und war einfach toll geschrieben von King.

Mein ursprünglicher Irrglauben um die fehlende Einfühlung der anderen Charaktere forumliert sich wohl dahingehend, dass dieses Buch ein sehr packendes, und entsprechend die Charaktere sehr kämpferisch (Jakes Szene auf der Strasse oder Eddies mörderische Wut gegenüber Towers) beschrieben wurden, ein entsprechend immens hohes Tempo der Handlung begleitend.

Der Faktor der aufkommenden, spürbaren Irrealität um die Einbeziehung des Autors in die Geschichte, die manche kritisiert haben, machte den Charakteren die eigene Abhängigkeit der Existenz von Gan doch erst richtig bewusst, King hat seit Wolfsmond äusserst konkret in genau dieser Absicht die Figuren auf einen höheren Einfluss ihrer Realität und damit die eigene, stark eingeschränkte Selbstbestimmung in ihrem Leben hingewiesen (bestes und immer wieder verwendetes Fingerzeig von King auf solche im realen Leben höchst unwahrscheinlich vorkommende, parallele Zufälligkeit von z. B. Calla, Callahan) sollte. Oder solche Szenen wie das plötzliche Farbverändern der Schlüsselkarte von Jake, waren prägend für ihr Gefühl der Einflussnahme von Aussen, auch fiel Roland und Eddie, als sie King besucht haben, ganz bestimmt der offensichtlich dem König farbgebende Schlafzimmerteppich auf, sowie das schlüsselförmige Holzstück an Kings Wand.

Einzig noch immer stört mich an diesem Buch, dass es nicht so abgeschlossen ist, wie die anderen Bücher, abgesehen vo dem zeitlichen Ablauf eines Tages, den das Buch trägt, und somit nicht für sich alleine gelesen werden kann, sondern nur im Turm-Zykus zusammenhängend gelesen werden muss. Aber dieses Muss nehme ich bei King immer wieder gerne in Kauf :lol2:
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Beitragvon Linoge » Fr 19.Jan.2007 17:48

Woerterschmied hat geschrieben: im 7. band, seite 556 beschreibt roland king als einen mann, den er nicht mag. :laugh:



In "Susannah" empfand Roland tatsächlich kurzzeitig Symphatie für King, die sich allerdings auflöste, als er sich daran erinnerte, was King im Handlungsverlauf des Zyklus mit Jake oder seiner geliebten Susan angestellt hatte.
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Beitragvon w0lf$m0nd » Di 23.Okt.2007 19:16

ich bin auch soeben mit SUSANNAH fertig geworden und war überrascht, wie schnell is es doch durchhatte, nachdem WOLFSMOND über 900 seiten hatte ;)

ich muss sagen, dass ich WOLFSMOND fließender lesen konnte, in SUSANNAH geschiet soviel mit der Zeit und Susannah / Mia selbst.

Aber toll geschrieben und umgesetzt! Ich kanns kaum erwarten Band 7 zu lesen. Ich glaube ich könnte noch 3 Bänder der Saga lesen!

Ich fand es richtig toll, dass sich Stephen King mit in die Story eingebracht hat. Ich denke es gibt nix schöneres für einen Autor, der selbst Fan seines Werkes ist, sich selbst in die Story einzubringen um somit ein besonderer Teil der Geschichte zu werden. :hallo:
w0lf$m0nd
 

Beitragvon Kangaroo » Mi 24.Okt.2007 13:31

schön ausgedrückt @wolfsmond :lookaround: :loopy: :grinsking:

Lg vom Kangaroo :grinsking:
Kangaroo
 

Re: SUSANNAH - Fragen und Meinungen zum Buch

Beitragvon MercuryX » Do 15.Mai.2008 21:11

Wie auch schon Band I-V habe ich jetzt auch Susannah ein zweites mal gelesen. Nach dem ich heute fertig geworden bin, muss ich feststellen, dass Susannah das schwächste Buch der Saga ist. Der sechste Teil liest sich zwar genau so gut wie Wolfsmond, aber irgendwie hat man immer das gefühl als hätte King das Ende von Wolfsmond und den Anfang vom Turm zusammen als Susannah veröffentlicht.
MercuryX
 

Re:

Beitragvon Ka-Mai » Fr 16.Mai.2008 09:53

Snakecharma hat geschrieben:Was mich viel mehr verwirrt, ist, dass Susannah Rolands Sohn auf die Welt bringt... Das Kind ist doch von dem Dämon, oder hab ich das jetzt völlig falsch verstanden? :?


Vielleicht sowohl als auch? Lies es einfach :mrgreen:

torsten hat geschrieben:Fassen wir doch mal alles zusammen, was wir über "Susannah" bereits in Erfahrung bringen konnten ...

1) Stephen King wird ein (tragende?) Rolle in dem Roman spielen

ausgestorbene Hi-Tech-Städte auf dem Weg zum Turm begegnen. Und in all ihrer "Weisheit" haben die Jungs jetzt also einen Weg gefunden, Gott spielen zu können und sitzen nun im schwarzen Turm. Mit Captain Hollister auf dem Thron?
Da gibt es noch ein paar andere Verbindungen, die diese Theorie plausibel für mich machen: Wie in "Feuerkind", werden die "Brecher" - also übersinnlich begabte Menschen - verfolgt und evtl. zur Vernichtung der Balken gezwungen. War Charlie McGhee etwa auch eine Brecherin?
In ES sagt einer der Protagonisten etwas davon, dass er "aus dem *Enddarmöffnung*" gekrochen sei - wie die Kackwiesel bei "Duddits". Und nehmen wir einfach einmal an, dass Col. Curtz ein Mitarbeiter des "Shops" war, dann schließt sich doch auch irgendwann wieder der Kreis, oder?

Okay, dass wars. Wenn ihr wollt, könnt ihr mich jetzt gerne für total verrückt halten ...


Cap wurde von Rainbird abgeknallt, schon vergessen? :shotgun: Ansonsten hat die Theorie was...In der deutschen Fassung hieß es übrigens "das Institut"
Und ja, Charlie McGee hätte das Zeug zur Brecherin und das schon als kleines Mädchen :shock:
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real oder fiktion?

Beitragvon foro » So 20.Jul.2008 19:42

hallo.

Im sechsten Teil der DT-Reihe Susannah (ich les die Bücher vom Heyne Verlag) gibt es ja ab Seite 463 "Koda Seiten aus dem Tagebuch eines Schriftstellers". Sind das tatsächlich die realen Auszüge aus King´s Tagebuch?? Er schreibt ja u.a. über sein Alkohol- und Drogenproblem, wie er wieder mit dem DT-Zyklus beginnt usw.

Doch etwas machte mich sprachlos. King schreibt ja, dass er einTraumtagebuch hat, indem er nachts im Halbschlaf seine Ideen aufschreibt. Auf Seite 487 steht unter 2. Januar 1999 (Boston): "... als ich morgens aufwachte, hatte ich zwei Dinge in mein Traumbuch geschrieben. Eines war Baby Mordred wie etwas aus einem Cartoon von Chas Addams. Das kann ich noch irgendwie verstehen, es muss sich auf Susannahs Baby in den Dunklen Turm Romanen beziehen. Aber die andere Eintragung gibt mir Rätsel auf. Sie lautet 19.6.99 o Discordia. .... Und was das 19.6.99 betrifft, das kann ja nur ein Datum sein, oder?"

und was am 19.6.1999 passierte is ja allen klar. King wird überfahren und kurzzeitig für tot erklärt....

also sind diese Anmerkungen reale Auszüge aus dem Tagebuchs King?? Also hat er tatsächlich schon am 2. Jan. 99 das Datum seine Fast-Todes erahnt und niedergeschrieben??


übrigens: ich lese die DT-Reihe schon zum 2ten mal, weiss also bescheid was noch im letzten kommt, bezüglich 19, 99,1999 und das der 19.6.1999 noch eine wichtige Rolle spielt
foro
 

Re: SUSANNAH - Fragen und Meinungen zum Buch

Beitragvon Tiberius » Mo 21.Jul.2008 13:03

Nein, die Daten sind nicht korrekt und auch einige Inhalte sind nicht real. Die Niedergänger beispielsweise kommen in Maine nicht wirklich vor. Außerdem hat King nach eigenen Angaben so ein Tagebuch nie verfasst.

Sieh es als Fiktion an, die von wirklichen Ereignissen deutlich beeinflusst wurde.
Tiberius
 

Re: SUSANNAH - Fragen und Meinungen zum Buch

Beitragvon Ka-Mai » Mi 23.Jul.2008 18:18

Tiberius hat geschrieben:Nein, die Daten sind nicht korrekt und auch einige Inhalte sind nicht real. Die Niedergänger beispielsweise kommen in Maine nicht wirklich vor. Außerdem hat King nach eigenen Angaben so ein Tagebuch nie verfasst.

Sieh es als Fiktion an, die von wirklichen Ereignissen deutlich beeinflusst wurde.


Auf unserer Ebene wohl nicht... :D
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Re: SUSANNAH - Fragen und Meinungen zum Buch

Beitragvon SaiHarti » Mi 20.Aug.2008 13:24

also ich bin jetzt mit dem Kapitel "Der Schriftsteller" durch und bin entsetzt.
Was hat sich King denn dabei bitte gedacht?

Also entweder er ist echt mitlerweile (vielleicht wegen dem Unfall) total verrückt geworden oder er nimmt seine Turm Reihe nicht mehr ernst.
Das gesamte Kapitel ließ mich irgendwie immer an die Lonny Toons denken. An Bugs Bunny und Daffy die während einer Episode plötzlich aus dem Bild springen und mit dem Regiseur reden wollen.
Irgendwie macht er die gesamte Stimmung damit kaputt. Man weiß wirklich nicht ob man die gesamte Geschichte noch ernst nehmen soll.

Vielleicht hätte er die Turm Reihe doch in 4 Bänden erzählen sollen. Nach Glas kam irgendwie nix mehr...
Ich hoffe jetzt auf ein gutes Ende in Susannah und auf ein würdiges letztes Buch. Man kann nur hoffen.

PS:
Zumindest hat er es nicht Wahr gemacht und sich selber ins oberste Stockwerk vom Turm gesetzt. Obwohl wenn man das Kapitel in Susannah so ließ hat man das Gefühl das King mit dem Gedanken wirklich gespielt haben muss.

HILFE!
SaiHarti
 

Re: SUSANNAH - Fragen und Meinungen zum Buch

Beitragvon Noveen » Mo 25.Aug.2008 11:15

Hallo Ihrs,

ich habe die Dark Tower Serie bis Susannah an einem Stück gelesen. Sie hat gut angefangen, ist spannend geworden, hat einen gefesselt und jetzt bei Susannah bricht alles irgendwie zusammen. Die Geschichte hat ihren Pep verloren. Bin zwar erst in der Mitte von dem Buch, aber ich muss mich echt dazu zwingen weiter zu lesen.

In Susannah geht alles drunter und drüber, schon alleine weil er sich selber in sein Buch mit eingebracht hat. Finde ich persönlich nicht so gut... Aber das ist ganz alleine meine Meinung.

LG Noveen
Noveen
 

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