Roland´s Revolver

Die Saga von Roland und dem Dunklen Turm. Bestehend aus Schwarz, Drei, Tot, Glas, Wolfsmond, Susannah, Der Turm und Wind

Moderator: Roland of Gilead

Beitragvon Doc. » Di 21.Aug.2007 19:05

Hallo.

@theklaus

Vielleicht `ne doofe Frage, aber wie krieg ich ein Bild so eingefügt, wie Du es getan hast?

Sage Dir meinen Dank.

Doc.[/img]
Doc.
 

Beitragvon Laurin » Di 21.Aug.2007 22:15

Nun könnte ich mir vorstellen, da ja Roland aus einer nicht technisierten Welt kam und sein Handwerk am Hofe seines Vaters erlernte, seine handwerklichen Fähigkeiten so gut ausgeprägt waren, dass er mit entsprechenden Ersatzteilen bzw. Zubehör im Gepäck, sich schnell mal seine Munition basteln konnte. Das er sehr begabt war, wird ja oft genug beschrieben. Zum Beispiel beim Herstellen von gegerbten Leder aus selbst erlegtem Wild. Dabei hatte er nur die Zutaten aus der ihm umgebenden Natur und sein Wissen.
Gruß Laurin :grinsking: :grinsking: :grinsking:
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Beitragvon Schnie » Di 21.Aug.2007 22:22

Laurin hat geschrieben:Nun könnte ich mir vorstellen ....


Unter realistischen Gesichtspunkten trotzdem nicht möglich :lookaround:

Ganz schön umständlich alleine das da unten herzustellen. Es sei denn er hat eine Fabrik und die darin stehenden Maschinen (am besten noch ein Labor - Ich stelle mir Roland gerade am Lagerfeuer vor. Er holt aus dem Rucksack einen Chemiebaukasten um sich Quecksilberfulminat für seine Zündhütchen herzustellen) in seinem Rucksack :laugh: :laugh: :laugh:

Wikipedia hat geschrieben:Anzündhütchen (engl. primers) dienen dem Zünden von Geschosspatronen oder von Pulverladungen. Das Anzündhütchen wurde 1818 von dem Berner Joseph Egg erfunden. In den folgenden 60 Jahren sollten sie das Mittel der Wahl sein um eine Pulverladung in einem Vorderlader zu zünden. Dafür wurde das Steinschloss zum Perkussionsschloss weiterentwickelt. Die Erfindung des Zündhütchens führte zur Entwicklung der modernen Patrone.

Alle modernen Waffen verwenden die Zentralfeuerzündung, bei der im Boden der Hülse ein Zündhütchen eingepresst ist.

Bei den Zündhütchen unterscheidet man zwischen Berdanzündhütchen (Berdanzündung) und Boxerzündhütchen (Boxerzündung). Beide Zündhütchenarten werden für Metallpatronen (Büchsen- und Kurzwaffenpatronen) verwendet.

Diese Zündhütchen bestehen aus einer – meist vernickelten – Messingkapsel in der sich der Zündsatz befindet. Dieser ist durch eine mit Lack überzogene Papierscheibe gegen Feuchtigkeit geschützt. Bei dem Boxerzündhütchen ist außerdem der dreibeinige Amboss als Widerlager eingesetzt.

Während bei der Boxerzündung der Zündstrahl durch ein zentrales Zündloch in der Hülse in den Pulverraum geleitet wird, ist bei der Berdanhülse an dieser Stelle der Amboss angebracht. Neben dem Amboss sind dann zwei Zündkanäle. Die Berdanzündung wird hauptsächlich noch im militärischen Bereich benutzt, während gerade im sportlichen Bereich die Boxerzündung dominiert, da hier das abgeschossene Zündhütchen leicht ausgestoßen werden kann, um die Patrone wiederzuladen.

Alle drei Zündsätze werden durch Reibung gezündet, wenn der Schlagbolzen einer Waffe auf das Zündhütchen trifft und sich das Material gegen und am Amboss vorbei quetscht. Je nach Substanz reichen schon sehr geringe Erschütterung oder Wärmeeinwirkung aus, um eine Zündung zu bewirken, weshalb das Manipulieren an Zündhütchen oder Patronen lebensgefährlich sein kann.

Heute verwendet man als Initialsprengstoff in Anzündhütchen seit etwa 1930 die organische Substanz Tetrazen in Mischungen ("Sinoxyd-Sätze"), die das früher übliche Knallquecksilber (Quecksilberfulminat), das sehr giftig und korrosiv war, völlig verdrängt haben. Das sofort detonierende Bleiazid kann nur als Initialzünder für andere Sprengstoffe verwendet werden und nicht in Zündhütchen. Das ebenfalls sehr giftige Knallsilber (Silberfulminat) ist für diese Verwendung zu empfindlich und auch zu teuer.

Boxerzündhütchen gibt es in den Größen 4,45 mm (klein) und 5,33 mm (groß). Bei gleichen Abmessungen unterscheidet man dann noch Pistolen- und Büchsenversion sowie jeweils eine Magnum-Ausführung mit verstärktem Zündsatz. Berdanzündhütchen gibt es für Pistolen in den Durchmessern 4,5 mm und 5 mm sowie für Büchsen in den den Durchmessern 4,5 mm, 5,5 mm und 6,45 mm. Zündhütchen haben in der Regel keine Kennzeichnung Ihrer Größe und Ladung.



Aber um das Thema jetzt mal abzuschließen (ich will hier ja keine Doktorarbeit übers Wiederladen schreiben), natürlich könnte er trotzdem Munition selbst herstellen. Ist schließlich ein Fantasy Roman. Da geht alles solange es sich der Leser nur vorstellt. Unabhängig davon was wirklich machbar ist und was nicht. :lookaround:

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Beitragvon Laurin » Di 21.Aug.2007 23:38

Ein Glück, das die Fantasie mehr hergibt, als die triste Realität.
Gruß Laurin :hallo:
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Beitragvon Nimrod » Mi 22.Aug.2007 08:50

In meinen Augen gibt es aber einen gewaltigen Unterschied zwischen Fantasy und Glaubwürdigkeit.

Ein Spagat, den ein guter Autor einfach schaffen muß.

@Doc.: Wenn Du einen Beitrag schreibst, hast du über dem Eingabefeld einige Buttons. Wenn Du ein Bild im Internet findest oder selbst eins hochlädst, z.B. bei Imageshack (oder wie das heißt), kopiertst Du die Adresse von dem Image ins Eingabefeld, makierst es und klickst auf den Img-Button.

Das sollte aber auch alles irgendwo im FAQ stehen.
Nimrod
 

Beitragvon Maclane » Mi 22.Aug.2007 15:25

Ich denke nicht, dass Roland die Kunst der Munitionsherstellung gelernt hat (auch wenn er die Grundlagen kennen dürfte), sondern viel eher gelernt hat, sparsam mit seiner Munition und sorgsam mit seinen Waffen umzugehen.
Wird nicht sogar irgendwo in "Drei" oder am Anfang von "Tod" erwähnt, dass sich die Götter über Verschwendung erzürnen?

Roland ist ein Revolvermann und nicht Rambo. Seine Sparsamkeit und Demut vor dem, was die Natur und die (übriggebliebene) Technik für ihn bereithalten, klingt doch eigentlich durch den gesamten Turm-Zyklus durch.
Rolands Welt ist ja auch alles andere als eine "Wegwerfgesellschaft". ;)

Mir jedenfalls scheinen 200 Schuss für seine Revolver und vielleicht nochmal schätzungsweise 30 Schuss für Eddies Ruger durchaus ausreichend zu sein für die Strecke von Shardik zum Turm.
Maclane
 

Beitragvon Morik » Mi 22.Aug.2007 18:40

Ausserdem sind es ja mehr als 200 Schuss. In Tot ist ja aufeinmal von ¿350? Schuss die rede.
Morik
 

Beitragvon Doc. » Mi 22.Aug.2007 20:20

Hallo,

was haltet Ihr denn von Denen hier?


http://www5f.biglobe.ne.jp/~ToysBox/cus ... lver01.jpg

Danke, Nimrod
Doc.
 

Beitragvon Tiberius » Mi 22.Aug.2007 20:21

nicht schlecht, aber der Griff ist ein wenig zu hell. Sandelholz ist meiner Meinung nach relativ dunkel
Tiberius
 

Beitragvon Doc. » Mi 22.Aug.2007 20:26

Stimmt. Aber die Farben stimmen eh nicht.
Die in stahlblau und schönen Sandelholzgriffen..... :lol2:
Doc.
 

Beitragvon Die schwarze 13 » Do 23.Aug.2007 18:42

Roland_Deschain hat geschrieben:
Dazu kommen ja noch einige kleinere Schießereien, ab und an muss was zu essen gejagt werden usw.


Ich glaub, man kann Tiere auch ohne Patronen jagen.
Die schwarze 13
 

Beitragvon Roland_Deschain » Do 23.Aug.2007 22:22

Ich bin jetzt bei tot angekommen und da ist von über 200 Patronen die Rede, die Roland mitgebracht hat.

Außerdem wird beschrieben, dass ein Großteil von Susannahs und Eddies Training nur Trockenübungen waren und Roland ihnen erst Patronen gegeben hat, als er anhand ihrer Bewegungen sicher war, das es keine Verschwedung von Patronen wäre.
Roland_Deschain
 

Beitragvon Morik » Fr 24.Aug.2007 16:10

Die schwarze 13 hat geschrieben:Ich glaub, man kann Tiere auch ohne Patronen jagen.


Irgendwo wird ja erwaehnt das Eddie einen Bogen schnitzt oder 'ne kleine Schleuder, sowas reicht auch zum Jagen.
Morik
 

Re:

Beitragvon Ka-Mai » Mo 16.Jun.2008 13:05

Schnie hat geschrieben:Kaliber 45 oder 45 ACP sind eigentlich randlose Pistolenpatronen. Der Revolvermann hat, wie der Name schon sagt Revolver. Nach heutigen Maßstäben müssten seine Revolver eher Kaliber 357 oder 44 Magnum haben. Eine weiter "Randlose" Patrone ist die 40S&W, aber auch Pistole.

:lol:


So hab ich auch mal gedacht. Mittlerweile weiß ich aber, dass es auch sowas gibt wie .45 LongColt oder .45WinMag. Erstere könnte ursprünglich mal ne Schwarzpulverpatrone gewesen sein. Lies Drei am besten nochmal, wegen der "Schützenfibel" und so, also die Kapitel mit Jack Mort.
Das mit der .45 ACP stimmt aber, ist sogar extra für die 1911er entwickelt worden (Automatic Colt Pistol)
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Re:

Beitragvon Ka-Mai » Mo 16.Jun.2008 13:32

EASTWOOD hat geschrieben:Guten Abend zusammen,
ich denke ich kann zumindest zum Kaliber etwas beitragen.
In " Drei " seite 394 heisst es : " .... 45er Winchester-Pistolenpatrone.

Dies ist nach den heute Bekannten Kaliber falsch.
Eine Pistolen Patrone kann aus einem Revolver nur mit einem Hilfsclip abgefeuert werden. ( wegen dem fehlenden Rand).
Das .45 Winchester Magnum ist relativ neu.
Auch .45 ACP ( Automatic Colt Pistol ) ist zu neu und Revolver untypisch.

Es könnten folgende Patronen sein:

11,4 x 23,5 R .45 Revolver, M 1906
11,4 x 28 R .45 Colt Army, M1882
.45 Smith & Wesson , Schofield
11,4 x 39 R 11,4 mm Türk. Karabiner
45-50 Peabody
und mein Tip: 11,4 x 33 R .45 Colt Army, M 1909 ( ugs. .45 Long Colt )

Zum Revolver selber kann ich nur wenig sagen. Gibt es Textstellen wo der Ladevorgang beschrieben wird; Trommel ausschwenken oder seitlich eine Ladeklappe öffnen. Womöglich den Lauf nach unten abklappen?

Die Ruger wird vermutlich das Kaliber 9 mm x 19 ( 9 Para, 9 Luger ist das gleiche ) oder auch .45 ACP. Beide sind gebräuchlich.

Soviel dazu,
schönen Abend noch


Der liebe Ruger baut auch Revolver, unter anderem in .44...
Zum Thema .45 hab ich schon was getextet.

@Doc. Holla, OpenTops, sehr hübsch. Ja, so gehts auch.
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