14.01.2005, 22:51
trinity: Es hat schon etwas für sich, dass der Turm sich durchaus selbst zu schützen weiß. Wenn er Roland, den "Retter" des Turms, durch eine Zeitschleife veräppeln kann, warum sollte er dann nicht auch den SK und die Brecher veräppeln können, die an der Vernichtung des Turms arbeiten (Die Balken brechen und der Turm bleibt trotzdem stehen, der SK auf ewig gefangen).
Das führt aber dazu, dass man die "Spielchen" des Turms nicht mehr versteht und letztlich zu dem Satz "Gottes Wege sind unergründlich." Dem mag ich aus Sympathie für Roland nicht folgen. Ich mag auch nicht der zunehmenden Tendenz des "Der Weg ist das Ziel" folgen, denn auch die Eigenschaft, ein einmal gesetztes Ziel konsequent zu verfolgen, finde ich grundsätzlich positiv. Roland hat im meinen Augen gegenüber seinen Gefährten auch hinreichend deutlich gemacht, dass er dieser Philospohie bis zu seinem letzten Atemzug anhängt.
Aber man sieht schon: King hat mit dem "richtigen" Ende jedem Leser die Möglichkeit gegeben, sein ganz persönliches Ende zu erfinden. Ich verstehe das "richtige" Ende auch geradezu als Aufforderung dazu, sich dementsprechend Gedanken zu machen.
Grüße, Vannay
Das führt aber dazu, dass man die "Spielchen" des Turms nicht mehr versteht und letztlich zu dem Satz "Gottes Wege sind unergründlich." Dem mag ich aus Sympathie für Roland nicht folgen. Ich mag auch nicht der zunehmenden Tendenz des "Der Weg ist das Ziel" folgen, denn auch die Eigenschaft, ein einmal gesetztes Ziel konsequent zu verfolgen, finde ich grundsätzlich positiv. Roland hat im meinen Augen gegenüber seinen Gefährten auch hinreichend deutlich gemacht, dass er dieser Philospohie bis zu seinem letzten Atemzug anhängt.
Aber man sieht schon: King hat mit dem "richtigen" Ende jedem Leser die Möglichkeit gegeben, sein ganz persönliches Ende zu erfinden. Ich verstehe das "richtige" Ende auch geradezu als Aufforderung dazu, sich dementsprechend Gedanken zu machen.
Grüße, Vannay